Sagres, Straße zum Cabo de São Vicente

Die Straße zum Kap ist etwa sechs Kilometer lang. Sie bietet die Gelegenheit, einen Artesanato-Shop zu besuchen oder in dieser Restaurante Bar einzukehren. Ein weiteres Highlight ist der etwa auf mittiger Strecke gelegene Praia do Beliche.

Sagres, der Innenhof vom Leuchtturm

Hinter dem Leuchtturm liegt eine Aussichtsterrasse, wo man auf den weiten Atlantik hinausblickt. Hier kommt lange nichts, bevor in weiter Ferne der amerikanische Kontinent auftaucht. Einerseits ein wundervolles Gefühl, andererseits bringt es auch etwas Einsamkeit mit sich.

Sagres, O Fim do Mundo

Dieser Ort wird als Ende der Welt bezeichnet. Im Mittelalter war es der abgelegenste und westlichste der bekannten Welt. Vor dem Leuchtturm können die Touristen Andenken kaufen.

Sagres, Steilküste am Cabo de São Vicente

Eine umwerfende Aussicht bietet sich am Ende der Welt. Unten tost der wilde Atlantik, und es kann ganz schön windig sein. Von hier sieht man bisweilen Delfine, die aus dem Wasser springen. Auch diese Steilküste ist nicht gesichert. Man sollte daher nicht zu nahe an den Abgrund treten.

Lagos, Leuchtturm an der Ponta da Piedade

Passend zu diesem maritimen Ort darf natürlich auch ein Leuchtturm nicht fehlen. Am Eingang zur Straßenseite hin ist ein Marienaltar in die Mauer eingelassen.

Lagos, Küste an der Ponta da Piedade

Besucher von Lagos sollten die Ponta da Piedade nicht auslassen. Von der Altstadt führt eine Straße hierher, in einer halben Stunde ist man da. Dieser Ort gewährt spannende Ausblicke auf die Felsen, die teils steil aus dem Wasser ragen, teils auch durchhöhlt sind. Man sollte sich vorsichtig bewegen, denn die Klippen sind nicht gesichert. Allerdings führt ein Weg zu den besonders lohnenden Plätzen.

Lagos, Statue von Dom Sebastião

Gleich am Eingang zur Altstadt trifft man auf diese Statue für einen berühmten portugiesischen König.

Lagos, Praça Luís de Camões

An diesem Platz treffen gleich mehrere Straßen und Gassen aufeinander. Man kann sich leicht anhand des grünen Hauses orientieren. Des Weiteren steht hier ein Denkmal, mit dem Lagos an seine "Kinder, die im Großen Krieg fielen", erinnert.

Lagos, Rua Lima Leitão

Hier lässt es sich gemütlich bummeln, denn in Lagos gibt es viele schöne Geschäfte und einladende Cafés. Auch für Nachtschwärmer bietet die Altstadt ideale Ausgehmöglichkeiten.

Lagos, Igreja de Santa Maria

Die altehrwürdige Kirche aus dem 15. Jahrhundert steht am Praça do Infante. Daneben befindet sich das Kastell mit Teilen der Stadtmauer. Rechts zu sehen ein Turm der Igreja de Santo António.

Caldas de Monchique, Kurort im Gebirge

Nördlich von Portimão liegt das Monchique-Gebirge mit dem höchsten Berg der Algarve, dem Fóia (902 Meter ü. NN.). Hinter dem kleinen Ort Caldas steigt die Straße in Kurven an. Dank des Heilwassers kommen viele Menschen hierher, um es zu trinken und mitzunehmen. In einer Fabrik, die nicht so ganz in die Landschaft passt, wird es auch in Flaschen abgefüllt und in ganz Portugal verkauft. In und um Caldas gibt es eine Reihe von Artesanato-Shops mit regionaler Handwerkskunst. Unter hohen Bäumen lässt es sich angenehm sitzen. Die Kurklinik behandelt Menschen mit rheumatischen und anderen Beschwerden.

Landschaft im Alentejo

Bei einer Fahrt über die Autobahn 2 von der Algarve nach Lissabon kommt man durch das Alentejo. Es ist eine weitläufige, ländlich geprägte Gegend. Junge Leute verlassen ihre Heimat oft und gehen nach Lissabon, Porto oder an die Algarve, um zu arbeiten. Menschen aus ganz Europa kaufen hier verlassene Gehöfte und bauen ihre eigene Landwirtschaft auf. An der mautpflichtigen Autobahn gibt es zahlreiche Raststätten, die über Cafés, Minishops und sanitäre Anlagen verfügen.

Praia da Rocha, Blick auf Ferragudo

Von der Mole am Jachthafen Praia da Rocha sieht man Ferragudo besonders gut. Links die Kirche, rechts das Forte de São João do Arade aus dem 17. Jahrhundert. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zugänglich.

Ferragudo, Praia Grande

Am südlichen Ende von Ferragudo beginnt der Praia Grande, auch Praia de Ferragudo genannte Sandstrand. Über die Straße kann man bis zu einem großen Parkplatz fahren und läuft dann noch ein paar Treppen hinunter. Rundherum wird der Strand von Klippen begrenzt, zu rechter Hand finden sich auch sehenswerte Felsformationen direkt am Wasser. Nach links folgt man einfach diesem Holzweg und lässt sich von der tollen Atmosphäre einfangen. Es gibt hier mehrere Restaurants und Bars unterschiedlicher Klassen. Speisen und Getränke sind in großer Auswahl erhältlich.

Ferragudo, Rua Doutor António dos Santos

Eine besonders malerische Gasse ist die Rua Doutor António dos Santos in der Oberstadt, die vom Kirchenvorplatz geradeaus führt. Bei solch einem Motiv sollte man einfach seinen Fotoapparat dabei haben.

Ferragudo, Blick auf Portimão

Von der Kirchenterrasse hat man einen prächtigen Blick auf die Stadtsilhouette von Portimão mit dem Hafen. Leider ist die zweitgrößte Stadt der Algarve sehr mit Hochhäusern verbaut.

Ferragudo, Igreja de Nossa Senhora da Conceição

Die Kirche liegt über einem Strand am Rio Arade und ist von der Stadtbefestigung umgeben. Ihr Vorgängerbau wurde durch das Erdbeben im 18. Jahrhundert zerstört. Erst 1860 wurde sie im heutigen Zustand fertig gestellt. Sie verfügt über einen Marienaltar und mehrere Seitenaltäre mit reichen Goldverzierungen.

Ferragudo, Rua Vasco da Gama

Ein echter Geheimtipp ist das Fischerdorf Ferragudo mit seinen verwinkelten Gassen. Diese zweigt von der Rua Vasco da Gama ab.

Alvor, ein verlassenes Gehöft

In den Hügeln nördlich von Alvor gibt es mitunter noch verlassene Häuser. Betreten sollte man diese nicht, aber ein Blick von außen lässt die Fantasie spielen, wie es dort früher einmal ausgesehen haben könnte.

Alvor, Ribeira do Farelo

Ausgesprochen schön ist der Aussichtsweg über dem Ribeira do Farelo. Man kommt entweder vom Hafen oder über einen Pfad hinter der Kirche dorthin. Im Hintergrund ist das Dorf Mexilhoeira Grande zu sehen.

Alvor, Igreja Matriz de Alvor

Die Kirche steht auf der höchsten Stelle des Hügels und ist von überall her gut sichtbar. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Alvor, Praça da República

Angenehm sitzen und einen Bica oder Galão genießen. Am Platz befindet sich auch eine herrlich ausgeschmückte Kapelle mit Marienaltar und Kachelwandbild.

Alvor, Rua Doutor Frederico Ramos Mendes

Vom Hafen führen die Straßen den Berg hinauf. Die Altstadt von Alvor ist bei Touristen aller Generationen beliebt. Auch junge Leute finden hier Abwechslung, weil es viele Bars und Cafés gibt. Viele Häuser stammen noch von früher und vermitteln einen Eindruck der typischen Algarve.

Alvor, Fischerboot im Hafen

Ein recht urtümliches Exemplar ankert hier vor den Toren der Altstadt von Alvor. Am Wasser des Ribeira do Farelo kann man gemütlich entlangschlendern.

Portimão, Fähre im Hafen

Früher existierte vom Hafen eine Fährverbindung nach Madeira und auf die Kanaren. Gelegentlich machten sich die Schiffe durch lautes Tröten bemerkbar. Diese Verbindung wurde inzwischen eingestellt.

Portimão, Museu de Portimão

Das Stadtmuseum befindet in einem modernen Gebäude zwischen Altstadt und Hafen. Die Ausstellung enthält Objekte verschiedenster Art, angereichert mit Filmen und Erklärungen. Alle Informationen sind auf Portugiesisch, aber dank der medialen Darstellung gut verständlich. In einem großen Raum wurde der Produktionsraum einer Fischfabrik nachgebildet, was dort früher ein wichtiger Wirtschaftszweig war. Gleich daneben gibt es antike Gegenstände zu sehen. Im Nachbarraum befindet sich noch eine Fotoausstellung, und im Obergeschoss widmet man sich der Architektur. An jedem Sonntag ist der Eintritt von 10 bis 14 Uhr für alle kostenlos.

Portimão, Igreja do Colégio dos Jesuitas

Die Jesuitenkirche liegt im Herzen der Altstadt an der Alameda da Praça da República. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut und enthält barocke Elemente. Heute werden die Räume von der Gemeindeverwaltung genutzt.

Portimão, Praça Manuel Teixeira Gomes

Der Praça Manuel Teixeira Gomes liegt in der Nachbarschaft vom Largo do Dique vor den Toren der Altstadt. Einheimische sitzen gerne in und vor den Cafés. Aber auch Touristen sind willkommen, die portugiesischen Spezialitäten zu probieren.

Portimão, Praça Visconde Bívar

Ein interessantes Haus ziert den Praça Visconde Bívar. Es steht gegenüber der Grünanlage und kündet noch von den Zeiten, als es an der Algarve kaum Tourismus gab.

Portimão, Uferpromenade am Rio Arade

Parallel zur belebten Avenida Guanaré erstreckt sich die Uferpromenade am Fluss. Ein ideales Plätzchen zum Flanieren und Verweilen.

Praia do Vau, Strand

Hinter den Felsen von Praia dos Três Castelos liegt der Praia do Vau. Stadtbusse von Vai e Vem halten hier und verbinden den Strand mit Alvor und Portimão. Er besteht aus feinem Sand und wird von Klippen abgeschirmt. In der Umgebung gibt es ein paar Cafés und Geschäfte.

Praia da Rocha, Praia dos Três Castelos

Zwischen dem breiten, kilometerlangen Sandstrand Praia da Rocha und dem Praia do Vau liegen bezaubernde Felsformationen. Bei Ebbe besteht ein durchgehender Zugang von Praia da Rocha. Hinter zwei Felsen läuft man unter einem ausgewaschenen Felsbogen hindurch.

Praia da Rocha, Jachthafen mit Hotel Tivoli

Um das Jahr 2000 entstand in Praia da Rocha ein wunderschöner Jachthafen mit einem 4-Sterne-Hotel. Vom Fortaleza hat man einen guten Überblick bis über den Arade nach Ferragudo.

Praia da Rocha, Fortaleza de Santa Catarina

Die Anlage liegt auf den Klippen über der Mündung des Rio Arade. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Innenhof mit Brunnen und Kapelle ist frei zugänglich. Vom Jachthafen her führt eine Treppe hinauf. Besucher können auf der Terrasse des Cafés eine alte Kanone bestaunen. 

Praia da Rocha, Avenida Tomás Cabreira

Wie das benachbarte Portimão ist Praia da Rocha ein sehr moderner Ort. Es gibt eine Bummelmeile mit Geschäften, Restaurants, Cafés und Bars. Im Sommer geht es hier lebendig zu. In der Nebensaison schließen einige Lokale, manche öffnen trotz geringen Besucherstroms. Im Bereich über dem Strand kann man ein wunderschönes Panorama von der Aussichtsplattform genießen. 

Praia da Rocha, Möwen am Strand

Auch die Wasservögel fühlen sich hier wohl und bilden Kolonien, um in Schutz zu ruhen. Im Hintergrund sieht man die Hochhäuser von Praia da Rocha. Die Apartments sind teils für Urlauber gedacht, teils auch Privatwohnungen.

Praia da Rocha, Strand

Sehr beliebt ist der Strand bei Urlaubern und Einheimischen. In der Nebensaison hat man ihn fast für sich allein. Er wird rundherum von Klippen abgeschirmt, nur an der Ostseite ist er offen. Hier mündet der Rio Arade in den Atlantik.

Fátima, Heilwasserbrunnen

Besucher können im Umfeld der Kirchen heilendes Wasser aus Brunnen trinken und abschöpfen, soviel sie möchten. In den Arkaden werden Souvenirs verkauft.

Fátima, Santuário de Fátima

Der Kirchenvorplatz mit Blick auf die 1953 eingeweihte Basilica Antiga. Er bietet tausenden von Gläubigen Platz. In dem Gebäude am linken Rand befinden sich ein Informationszentrum und ein christlicher Veranstaltungsort.

Fátima, Inneres der Igreja da Santissima Trindade

Die katholische Kirche wurde 2007 eingeweiht und gehört zu den größten der Welt. Im Außenbereich befinden sich künstlerisch gestaltete Reliefs. Das Untergeschoss wird von Durchlässen beleuchtet, die mit Brunnen geschmückt sind. Neben dem langen Gang unter der Kirche verstecken sich eine Reihe von Galerien und Gebetskapellen.

Fátima, Statue von Papst Johannes Paul II.

Papst Johannes Paul II. besuchte Fátima dreimal, und zwar jeweils am 13. Mai der Jahre 1982, 1991 und 2000.

Aljustrel, Ort der Marienerscheinung

Die Jungfrau Maria erschien den Hirtenkindern zum ersten Mal 1917 und danach noch mehrere Male. Ihr Auftreten war begleitet von Voraussagen. Heute kommen die Pilger nach Fátima, um ihren Glauben zu vertiefen und geheilt zu werden.

Aljustrel, Haus von Lucia

Blick auf das Haus von Lucia, dem dritten der Hirtenkinder. Es ist wie das andere komplett eingerichtet. Gleich daneben befindet sich ein Stall, in dem damals wie heute Tiere versorgt werden.

Aljustrel, Haus von Francisco und Jacinta (I)

Schlafzimmer im Haus von Francisco und Jacinta

Aljustrel, Haus von Francisco und Jacinta (II)

Hier wohnten zwei der drei Hirtenkinder, die in der Nähe eine Marienerscheinung hatten. Daraufhin wurde Fátima zum Wallfahrtsort. Das Haus ist komplett eingerichtet und kann besichtigt werden.

Aljustrel, Haus von Francisco und Jacinta (III)

Der Garten liegt hinter dem Haus von Francisco und Jacinta und strahlt zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Charme aus.

Koper

Wer weiß schon, dass Slowenien eine Adriaküste hat ? Es ist ein knapp fünfzig Kilometer langer Abschnitt am Golf von Triest. Unweit der Grenze zu Italien, aber auch nicht weit von Kroatien, befindet sich die wichtige Hafenstadt Koper. Sie hat rund 25.000 Einwohner, mit dem Umland nochmal soviele. Auf Italienisch heißt sie Capodistria. Ihre Geschichte war über Jahrhunderte von den bedeutenden Mächten Europas geprägt.

Jachthafen nördlich der Altstadt

Porajów (Poritsch)

Porajów hieß früher Poritsch (auch: Großporitsch) und war bis 1945 ein Ortsteil von Zittau. Das Dorf liegt östlich der Lausitzer Neiße und kam somit nach dem Zweiten Weltkrieg an Polen. Es war wie Zittau Teil einer Gegend, die über lange Zeit zu Sachsen gehörte.

Ortsrand von Porajów

Zittauer Schmalspurbahn

Die Zittauer Schmalspurbahn hat eine Spurweite von 750 mm und verkehrt von Zittau in der Oberlausitz nach Kurort Oybin und Kurort Jonsdorf. Beide liegen im Zittauer Gebirge, dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands, das wiederum ein Teil der Sudeten ist. Seine Fortsetzung wird vom Iser- und Riesengebirge gebildet. Im Süden grenzt die Tschechische Republik, im Osten Polen an diese Landschaft.

Diesellok am Bahnhof Zittau

Zittau hat etwa 28.000 Einwohner und kann mit der Regionalbahn vom Dresdner Hauptbahnhof erreicht werden. Hier befindet sich eine Umsteigegelegenheit ins böhmische Liberec (Reichenberg). Der Bahnhof der Schmalspurbahn liegt separat, wenn man aus dem Hauptbahnhof heraustritt, gleich auf der linken Seite. Die Fahrkarten sind in einem Verkaufsraum erhältlich, und zwar gegenüber der Stelle, wo die Züge abfahren. Es gibt Ermäßigungen für Kinder, Reisegruppen, Studenten und Mehrfahrtenkarten. Ebenso können Tickets ohne Aufpreis im Zug beim Schaffner gelöst werden. Fahrräder und Skier werden kostenlos mitgenommen. Fahrpläne sind auf der Homepage der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft einsehbar.

Gemütliche Sitzplätze im Waggon

Im Betrieb sind Dampflokomotiven, eine Diesellok sowie ein Triebwagen, die an liebevoll restaurierte historische Personenwagen angekoppelt sind. Es werden Sonderfahrten zum Beispiel mit dem Sachsenzug, Stadtwächter-Zug, Oybiner Burg- und Kloster-Zug oder Musik-Zug angeboten. So lässt sich der Ausflug noch mit einem geführten Stadtrundgang in Zittau oder einer Besichtigung von Oybin verbinden. An Bord gibt es einen kleinen gastronomischen Bereich.

Wartender Zug am Bahnhof Bertsdorf

Die meisten Züge fahren in der Hauptsaison von April bis Oktober. Für die Strecke von Zittau nach Jonsdorf bzw. Oybin benötigt man etwa eine dreiviertel Stunde, wenn man nicht umsteigen muss. Haltepunkte bzw. Bahnhöfe sind in Zittau Haltepunkt, Zittau Süd, Zittau Vorstadt, Olbersdorf Niederdorf, Olbersdorf Oberdorf und Bertsdorf (Bahnhof). Hier teilt sich die Strecke, abwechselnd fährt der Zug nach Jonsdorf oder nach Oybin. Wer in den anderen Ort möchte, muss hier umsteigen. Aber keine Sorge, das geht leicht und schnell, denn der andere Zug steht schon bereit. Der Bahnhof Bertsdorf liegt eigentlich noch am Rande von Olbersdorf.

Rangierende Dampflok am Bahnhof Bertsdorf

Nun geht es hinein ins Zittauer Gebirge. Auf der einen Seite über Kurort Jonsdorf Haltestelle direkt zum Bahnhof von Jonsdorf. Auf der anderen Seite über Kurort Oybin Niederdorf und Teufelsmühle zum Bahnhof Oybin. Die Streckenlänge von Zittau bis Oybin beträgt knapp über zwölf Kilometer. So bummelt man gemächlich durch die Landschaft und hat viel Zeit, sich die Schönheiten selbiger zu Gemüte zu ziehen. Dank der Tatsache, dass der Zug so oft hält, ergibt sich natürlich auch für Wanderfreunde die Chance, die Umgebung zu erkunden.

Stehende Waggons in Oybin

Oybin ist nicht groß und liegt direkt an der tschechischen Grenze. Zum Gemeindegebiet gehören noch die Siedlung Hain und der Luftkurort Lückendorf. Das Wahrzeichen ist der Berg Oybin, ein Felsenmassiv mit einer mittelalterlichen Burg- und Klosteranlage. Weitere Erhebungen sind der Ameisenberg (581 Meter ü. NN.), der benachbarte Töpfer (582 Meter ü. NN.) und der Hochwald (749 Meter ü. NN.) mit einem Aussichtsturm. Auf Schusters Rappen kann man in den Kurort Jonsdorf schlendern und von dort mit der Schmalspurbahn wieder nach Zittau zurückfahren. Zur Orientierung empfiehlt sich die Kompass-Karte Wandern/Rad 811 Oberlausitz/Zittauer Gebirge.

Dampflok am Bahnhof Oybin