Golfo di Marinella

Eine reine Urlaubersiedlung ist Golfo di Marinella. Vorhanden sind meist Apartmentanlagen und Ferienhäuser, die ein gutes Panorama auf die Bucht bieten. Daneben findet man auch kleine Boutiquen, Cafés und Restaurants. Am Golfo di Marinella wird der Besucher von der Chiesa di Punta Marana empfangen. Die Kirche aus den 90er Jahren liegt direkt oberhalb des Jachthafens sowie eines Strandes. Von außen ist das Gebäude weiß getüncht. Die begrünte Außenanlage gewährt einen Blick auf den Ort und die umliegende Bergkette. Ein Parkplatz ist wenige Meter von hier entfernt.

Chiesa di Punta Marana

Ein kleiner Strand befindet sich unterhalb der Kirche und der Apartmentanlagen. Dort stehen Liegestühle für den Besucher bereit. Der mit Muscheln durchsetzte Sand lädt zum Ausruhen ein. Im Sommer mag es voll sein, wer im November anreist, hat bei oft strahlender Sonne einen Strand für sich. Nebenan befindet sich der überschaubare Boots- und Jachthafen. Auf der anderen Seite gibt es mit dem Spiaggia di Marinella noch einen größeren, breiteren Strand, der auch von einem Hotel genutzt wird. Hält man sich hinter der Kirche auf der rechten Seite der Bucht, spaziert man durch eine Apartmentanlage und gelangt zu einem lohnenden Panoramaweg am Rande des Ufers.

Herbstsonne am Jachthafen

Etwas oberhalb des Ortes erhebt sich ein Höhenzug, auf dem eine Klosterkirche aus dem Jahre 1797 steht. Die Abzweigung führt von der Landstraße SP16 in Kurven hinauf. Zu beiden Seiten bieten sich dem Besucher grandiose Ausblicke, einmal auf Golfo di Marinella und in der anderen Richtung zur Landzunge von Golfo Aranci. Noch ein paar Wanderpfade zweigen von der Fahrstraße ab, die Umgebung ist mit Büschen und vereinzelten Bäumen bewachsen. Die Landschaft wirkt von hier stark zerklüftet.

Das Capo Figari mit Golfo Aranci

Die kleine Kirche auf der Bergspitze ist geöffnet und schön geschmückt. Im Inneren befinden sich Holzbänke, die auf den Altar in einer Grotte ausgerichtet sind. Es brennen Kerzen, an den Wänden hängen Heiligenbilder. In der Umgebung des Altars erfreuen auch Pflanzen das Herz des Besuchers. Einige Anbauten sind noch vorhanden. Kleine Wege führen in die Wildnis und das Tal. In der Ferne kann man den Hafen von Golfo Aranci sehen, wo die großen Fähren ablegen.

Die Bergkirche von 1797