Seefeld in Tirol, Hotel Lärchenhof

An einem Freitag im Juni bin ich mit der Bahn nach Seefeld gereist, um ein Wochenende im Hotel Lärchenhof zu verbringen. Ich hatte mein Zimmer schon Mitte März gebucht und wollte ursprünglich noch Freunde mitbringen, die aber keine Zeit hatten. Also entschied ich mich, den Kurzurlaub allein anzutreten.

 Ortszentrum von Seefeld

Umgebung des Hotels

Schon bei der Ankunft am Bahnhof machte Seefeld einen gepflegten Eindruck auf mich. Vorbei am Dorfplatz mit der schönen alten Kirche ging ich hinauf ins Grüne und weiter zum Hotel. Der Weg war nicht schwer zu finden, denn ich hatte mich vorher kundig gemacht. Schon bald konnte ich eine wunderbare Alpensicht genießen, bevor ich auf eine Straße traf, an der auch gleich das Hotel lag. Ich wurde sehr freundlich begrüßt, angenehme Musik sorgte für eine aufgelockerte Atmosphäre, und nach einem Getränk wurde mir das Hotel und mein Zimmer gezeigt. Es war sehr gemütlich und außerordentlich sauber. Ich war in diesem Jahr schon einige Male verreist, aber selten sah ich soviel Flair und Luxus wie hier. Jeder meiner Wünsche wurde erfüllt.

 Hotel Lärchenhof vom Parkplatz aus

Zimmer

Ich hatte ein Einzelzimmer gebucht, das im zweiten Obergeschoss lag. Die Fenster gingen zum Parkplatz hinaus, weiter vorne war noch eine wenig befahrene Straße. Gleich wenn man hineintrat, kam man in einen Flur und rechts lag das Bad. Dort gab es ein Waschbecken und eine Badewanne, das WC war nochmal separat. Dazu sei gesagt, dass alles sauber und sehr ansprechend war. Im Zimmer hatte es eine gute Helligkeit, wenn man hinaustrat, stand man auf dem Balkon. Dort war es erlaubt zu rauchen. Vom Flur aus befanden sich auf der rechten Seite das Bett und ein Schreibtisch, auf dem der Fernseher stand. Empfangbar waren alle gängigen und sogar internationalen Programme, deutsche und österreichische, englische, italienische, russische, arabische und lokale Sender. Im Schreibtisch war eine Minibar, von der ich aber keinen Gebrauch machte, weil zu teuer. Neben dem Bett gab es eine Kommode. Auf der anderen Seite des Zimmers standen ein kleiner Tisch und zwei Sessel.

 Einfahrt zur Hotelanlage

Essen und Restaurant

Am Abend wird im Restaurant stets ein Menü angeboten. Da es mir keinen Spaß machte, allein daran teilzunehmen, konnte ich an jedem Abend ein vegetarisches Essen bestellen, das ich mit aufs Zimmer nahm. Einmal gab es mit Gemüse gefüllten Palatschinken und das andere Mal eine Gemüselasagne. Die Speisen waren ein Gedicht und liebevoll angerichtet, nicht nur für den Gaumen, sondern auch fürs Auge ein Genuss. Dazu gab es frisches Brot und Butter. Ebenso der Milchkaffee und der Kakao – wirklich lecker. Ich kann den Empfehlungen, die ich vorher über das Essen im Hotel Lärchenhof gelesen hatte, nur zustimmen. Im Restaurant lässt es sich gut sitzen, es ist hell und man hat eine Aussicht ins Grüne.

 Weg vom Hotel ins Zentrum

Service und Ausstattung

Am Samstag stand eine Wanderung auf dem Programm, zu der sich genug Leute eingefunden hatten. In sportlichem Tempo ging es hoch zur Reitherjoch Alm, wo wir etwas tranken und wieder den Rückweg antraten. Es war praktisch für mich, denn so war ich nicht allein und konnte die schöne Landschaft genießen. Das Personal im Hotel ist überaus freundlich. Ich konnte an allen Tagen hinter der Rezeption kostenfrei ins Internet. Lustig fand ich auch den Hund des Hauses, der dort bisweilen gemächlich herumtrabte. Im Hotel Lärchenhof gibt es viele internationale Gäste, die sich auch sehr wohl gefühlt haben – wer würde das nicht bei all diesen Annehmlichkeiten ? Es gibt ein Hallenbad mit Liegen und Blick ins Freie, Dampfbad, Sauna, Solarium, Fitnesscenter, Massagen und vieles mehr, was dem Menschen Erholung bringt. Einiges ist im Preis inbegriffen, die Behandlungen müssen normalerweise extra bezahlt werden. Ich habe davon keinen Gebrauch gemacht, weil ich ja hauptsächlich zum Wandern hergekommen bin.

 Kremser in Seefeld

Entspannungsfaktor

Für mich waren diese Tage tatsächlich unheimlich inspirierend. Obwohl das Wetter nicht optimal war, konnte ich mit jeder Minute etwas anfangen. Ich habe mir Seefeld und die Umgebung angeschaut, war aber auch gern in meinem Zimmer. Ich habe hier gerne gegessen, gut geschlafen, und selbst das Fernsehen war hier Entspannung pur. Am letzten Tag wurde es dann doch noch sonnig, und mir war es vergönnt, den schönen Spaziergang um den Wildsee mit dem Naturschutzgebiet und einen kleinen Ausflug entlang der Isar bei Scharnitz machen zu dürfen. Ein volles Programm, für das sich das Hotel Lärchenhof als Ausgangspunkt sehr gut eignet.

 Am Wildsee

Wenn ich länger hier gewesen wäre, hätte ich bestimmt auch einen der Tagesausflüge mitgemacht, die beim Tourismusverein im Ort angeboten werden. Man kann im Hotel Lärchenhof einfach so viel erleben – jede Frage wurde mir beantwortet, stets waren alle Menschen freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Und der Service, die Arrangements, das Flair – einfach fabelhaft. Dieses Hotel kann ohne jeden Einwand weiterempfohlen werden.

http://www.hrs.de/hotels/de/oesterreich/seefeld-in-tirol-tirol/laerchenhof-26210.html

Wien, Lindner Hotel Am Belvedere

Das Lindner Hotel Am Belvedere befindet sich in Wien am Rennweg 12. Es verfügt über vier Sterne, hat 219 Hotelzimmer und Suiten und gehört zur Gruppe der Lindner Hotels und Resorts. Im Haus gibt es ein Restaurant, eine Lobbybar und einen Heurigen. Außerdem stehen sechs Veranstaltungsräume zur Verfügung. Im Hotel gibt es ein Fitnesscenter mit Sauna und Solarium. Ich habe im Dezember ein komplettes Übernachtungspaket über das Reiseportal eines namhaften Kaffeeherstellers gebucht und meinen Aufenthalt in diesem Hotel Mitte März verbracht. Im Paket waren noch das Frühstück, Kaffee und Kuchen, der Eintritt in das Schloss Belvedere sowie ein Wien-Info-Paket inklusive. Für die An- und Rückreise habe ich die Bahn benutzt. Dazu musste ich in Stuttgart und München umsteigen. Ab München fährt der moderne Railjet über Wien bis Budapest, er entspricht etwa dem deutschen ICE.

 Wien Westbahnhof

Anreise

Das Hotel liegt nahe dem berühmten Schloss Belvedere, einer überschaubaren Anlage aus dem Barock mit prächtigem Garten und Erholungsmöglichkeiten. Der Rennweg wird stark von Autos befahren. Eine Tiefgarage befindet sich an der rechten Seite des Hotels. Die Züge aus Richtung München fahren nur bis zum Wiener Westbahnhof. Um zum Hotel zu kommen, kauft man sich am besten ein 48-Stunden- oder 72-Stunden-Ticket und kann auch in den nächsten Tagen alle „Öffis“ benutzen. Zwei Gehminuten vom Hotel hält die Straßenbahn 71, was sehr praktisch ist. Die fährt aber nur bis zum Schwarzenbergplatz. Ab dem Westbahnhof kann man die U 3 Richtung Simmering nehmen und an der Station Landstraße umsteigen, die Rolltreppe aufwärts bis zur Station Wien Mitte und noch zwei Minuten weiter mit der S 9 Richtung Meidling bis zum Rennweg. Ich hatte den ADAC CityPlan Wien dabei, da stehen auch die Nummern der öffentlichen Verkehrslinien drin, und die Haltestellen sind gekennzeichnet.

 Lindner Hotel am Rennweg

Erster Eindruck und Service

Am Nachmittag meines Ankunftstages hatte ich mir noch etwas von Wien angeschaut, war im Stephansdom und schlenderte herum. Dann fuhr ich zum Hotel und wurde sehr freundlich empfangen. Der Empfangsbereich ist hell und groß. Ich äußerte den Wunsch nach einem Zimmer, das nach hinten rausgeht, denn ich wollte nicht direkt an der Straße sein. Dem wurde zu meiner Zufriedenheit nachgekommen. Ich bekam entsprechend der Beschreibung meines Reiseanbieters ein Info-Paket und die Gutscheine für den Eintritt zum Belvedere sowie Kaffee und Kuchen. Mir wurde noch erklärt, was das Hotel zu bieten hat, und ich bekam den Zimmerschlüssel. Man sagte mir, ich bekäme ein Doppelzimmer, weil alles anderes schon ausgebucht wäre. Damit war ich einverstanden. Ich konnte mit dem Lift fahren oder die Treppen benutzen. Die Gänge sind mit Teppichen ausgelegt und sehr ruhig. Das Hotel macht und einen gepflegten und sauberen Eindruck. Neben der Rezeption gibt es zwei Computer, wo man jederzeit kostenlos ins Internet gehen kann. Die Geräte sind schon etwas abgegriffen, die Tasten wackelten, aber es hat alles funktioniert.

 Einfahrt zur Tiefgarage

Zimmer

Das Zimmer wird mittels einer Chipkarte geöffnet. Die steckt man neben der Eingangstür in einen Schlitz, und das Licht geht an. Von der Tür gelangte ich in einen kleinen Flur, von wo aus rechts das Bad abgeht. Der Waschbereich war vom übrigen Zimmer getrennt, aber dennoch offen und einladend. Das WC war separat. Im rechten Bereich des Zimmers standen zwei Betten mit ordentlich Decken, und darauf waren Bademäntel gelegt worden. Der Kopfteil hinter dem Schlafbereich ist mit einem hübschen Blumenmotiv verziert. Links an der Wand standen ein Schreibtisch und ein Bürostuhl. Darin befand sich die Minibar, außerdem stand ein Wasserkocher und Zubehör zum Kaffee und Tee machen darauf. Darüber hinaus gab es hier etwas Infomaterial über das Hotel. Ich konnte nachlesen, dass auch Ausflüge angeboten werden. Gar Budapest oder Prag kann man sich von hier aus anschauen. Von den Betten hat man einen direkten Blick auf den Fernseher, der an der Wand befestigt ist. Es waren alle gängigen Programme im Menü, aber auch nichts groß Ungewöhnliches. In der Ecke stand nochmal ein Sessel, der auf alt gemacht war. Die Vorhänge waren zum Zuziehen und lieferten eine ausreichende Dunkelheit sowie Sichtschutz von außen. Mein Zimmer lag direkt nebem dem Lift. An der Kopfseite meines Bettes hörte ich stets Geräusche und hatte ungefähr den Eindruck, dass draußen auf der Straße in einiger Entfernung die Tram entlangfahren würde. Am Anfang dachte ich das auch, dabei lag es an etwas anderem. Aber es störte mich eigentlich nicht. Sonst war das Zimmer schön, sauber und ruhig, und ich denke, wenn ich den Wunsch nach einem Umzug geäußert hätte, wäre dem auch nachgekommen worden.

 Blick vom Stephansdom über Wien

Essen und Trinken

Mit den Gutscheinen konnte ich mir an den zwei Abenden, die ich im Hotel war, an der Bar jeweils einen sehr leckeren Kuchen mit Schlagsahne und eine Trinkschokolade holen. Die habe ich mit aufs Zimmer genommen. Hier saßen auch stets einige Leute, wer will, kann Alkoholika genießen, im Heurigen gibt es die gesamte Weinpalette. Gerichte aus dem Restaurant habe ich nicht probiert. Das Frühstück war im Preis inbegriffen und bot alle gängigen Speisen wie Brötchen und Brot, Cerealien, die dazu passenden Beläge, Butter, Margarine, Marmelade, Nutella und so weiter. Nicht so gut fand ich für mich als Vegetarier, dass eine Brötchensorte mit Speck dabei war und nicht als solche gekennzeichnet war. Es gibt mittlerweile doch recht viele Leute, die auf Fleisch verzichten, nicht nur aus religiösen, sondern auch aus ethischen Gründen, und wenn schon vom toten Tier, dann bitte gesondert. Ansonsten war es ganz in Ordnung. Es herrschte eine angenehme Atmosphäre. Anwesend waren viele Geschäftsreisende, natürlich auch Paare und ein paar Alleinreisende.

 Wiener Hofburg

Umgebung

Die Innenstadt ist nicht weit, in gut 20 Gehminuten ist man dort. Vom Hotel ist es nur ein kurzer Spaziergang bis zum Schwarzenbergplatz. Hier steht das Reiterdenkmal des Fürsten Karl Philipp zu Schwarzenberg. Eine Reihe sehenswerter Bauten umgeben den Platz. Am südlichen Ende befinden sich der Hochstrahlbrunnen und das Heldendenkmal der Roten Armee. Hier trennen sich die Straßen. Rechts zweigt die Prinz-Eugen-Straße ab und links der Rennweg. Über erstere gelangt man zum Haupteingang des Oberen Belvedere, über letzteren zum Unteren mit dem Belvederegarten. Die Parkanlage mit Schloss wurde zwischen 1718 und 1723 für Prinz Eugen von Savoyen im Barockstil erbaut. Durch den gesamten Garten ziehen sich geschotterte Wege, die mit kurz geschnittenen Hecken und kleinen Bäumen versehen sind. Eine Reihe von kunstvollen Statuen und Brunnen erfreuen das Herz jedes Besuchers. Über Freitreppen gelangt man in den Vorderbereich des Oberen Belvedere, der von einer labyrinthartig gestalteten Anlage geschmückt wird. Von hier lohnt sich der Ausblick zur Stadt und den dahinter liegenden Höhenzügen. An den seitlichen Wegen sind Bänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Im Schloss finden Wechselausstellungen mit Gemälden berühmter Meister statt. Im Gelände verstreut sind Statuen einer Sphinx in Rüstung und mit langen Zöpfen aufgestellt.

 Schloss Belvedere

Mein Fazit

Das Personal war stets freundlich und um die Bedürfnisse der Gäste bemüht. Es bestand aus Deutschen und Österreichern. Hatte man eine Frage oder wollte ein Taxi bestellen, ging man einfach an die Rezeption. Diese ist auch rund um die Uhr besetzt. Hervorzuheben ist natürlich, dass stets alles sauber und gepflegt war, so wie man es in einem 4-Sterne-Hotel erwartet. Nirgendwo fand ich Verschmutzungen oder musste mich über etwas ärgern. Ich habe es nicht bereut, dass ich mich für dieses Hotel entschieden hatte. Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich direkt buchen, denn ich brauche diese Gutscheine und das Info-Paket eigentlich nicht. Das wäre dann auch günstiger gewesen. Aber ich habe eine schöne Zeit gehabt und bin jeden Abend gerne hierher zurückgekommen. Wenn ich wieder einen Wien-Aufenthalt plane, ist dieses Hotel für mich auf jeden Fall die erste Wahl.

http://www.hrs.de/hotels/de/oesterreich/wien-wien/lindner-hotel-am-belvedere-254972.html

Bad Gastein, Hotel Alpenblick

Heute möchte ich das Hotel Alpenblick in Bad Gastein vorstellen, in dem ich ein erholsames Wochenende verbracht habe. Angereist bin ich an einem Freitag mit der Bahn. Da es hier einen Bahnhof gibt, war das kein Problem. Zuerst ging es nach München und von dort mit dem ÖBB-Zug bis Bad Gastein. Im Hotel Alpenblick wird ein Abhol- und Bringservice vom und zum Bahnhof angeboten, aber das wollte ich zuerst nicht. Deshalb habe ich mir bei Google Maps einen Ortsplan ausgedruckt und mitnehmen.

 Bahnhof Bad Gastein

Das Hotel liegt etwas abseits an der Kötschachtaler Straße 17. Hier fährt auch der Ortsbus vorbei, auf der Straße kommen ab und zu mal Autos, unübersichtliche Kurven sind vorhanden, aber kein Gehsteig. Deshalb sollte man behutsam unterwegs sein. Auf dem Weg vom Bahnhof konnte ich mir einen ersten Eindruck von Bad Gastein machen. Es gibt viele Hotels in noblen Gebäuden aus der Gründerzeit, die über mehrere Stockwerke verfügen. In der Zeit der Jahrhundertwende um 1900 war Bad Gastein ein Treffpunkt der gehobenen Gesellschaft, heute stehen viele Gebäude leer, und das sieht man auch. Das Publikum sind meist ältere Menschen und Kurgäste.

 Bad Gastein mit Kirche St. Preim

Empfangen wurde ich von der freundlichen Chefin. Der Rezeptionsbereich ist klein, aber gemütlich. Hier gibt es einen Ofen für die kalte Jahreszeit und ein Sofa mit einem Tisch. An der Wand hängen ein paar aktuelle Tageszeitungen. Schräg gegenüber ist eine kleine Bar mit Sitzecke, wo man Getränke aller Art von Wasser, Süßem und Saft, Kaffee, Kakao bis zu Alkoholika bekommt. Die Chefin zeigte mir das Zimmer, wo ich auf dem Balkon auch rauchen durfte. Es lag zur Straße raus und auf der Seite gab es keine anderen Balkons, sodass ich niemanden störte. Das Zimmer hatte eine angenehme Größe, links gab es ein Doppelbett, gegenüber einen Schreibtisch mit Minibar und den Fernseher. Das Bad lag separat und alles war sehr sauber. Auch die anderen Gäste mochten ihre Zimmer. Viele davon haben eine großartige Panoramasicht auf Bad Gastein und das Alpental. Darüber hinaus gibt es einen großen Garten, worüber sich die meisten Zimmer befinden. Hier befinden sich ein Poolbereich und ein Wassertretbad. Im Untergeschoss sind Sauna, Dampfsauna, Infrarot-Kabine, Wohlfühlbad und Panorama-Ruheraum. Für das Wohlbefinden gibt es Wellnessbehandlungen und Massageanwendungen.

 Von der Kötschachtaler Straße aus

Das Hotel hat sich ganz der alternativen Therapie verschrieben, es werden auch Seminare für Reiki und Energien angeboten und Veranstaltungen im größeren Umfang abgehalten. Zum Heilstollen am anderen Ende von Bad Gastein besteht ein Transferservice. Im Hotel liegen Programme und Vorschläge für Ausflüge aus. Gerne berät einen die Chefin bei der Suche, und laut Auskunft wird man mit dem Bus auch am Hotel abgeholt. Mit der Gästekarte gibt es viele Vergünstigungen und die Benutzung des Ortsbusses in Bad Gastein und Umgebung. Bestimmte Kassen in Deutschland übernehmen auch die Kosten für eine Kur im Hotel, weil es sich um besondere Therapien handelt, die sonst nicht angeboten werden.

 Wassertretbad im Garten

Am Abend meines Ankunftstages machte ich noch einen Spaziergang in das nahe gelegene Kötschachtal. Dort gibt es ein kleines Dorf mit einer guten Gaststätte, umrahmt von hohen Bergen. Es sah schon etwas gewittrig aus, und so kehrte ich ins Hotel zurück. Die Chefin war ein sehr kompenter Ansprechpartner und hatte stets ein offenes Ohr. So fragte ich sie nach einem Abendessen. Ich habe mir dann ein leckeres vegetarisches Gericht ausgesucht und durfte es mit aufs Zimmer nehmen. Dort ließ ich es mir gut gehen, während ich Fernsehen schaute.

 Kötschachtaler Straße mit Hotel Alpenblick

Zum Frühstück gab es ein reichhaltiges Büffet mit allen möglichen Leckereien. Frische Brötchen, Belag aller Sorten, Butter, Margarine, Marmelade, Nutella, Kaffeespezialitäten, Milch und Tee, Säfte, um nur einiges zu nennen. Ich nahm einen Tisch am Fenster ein, wurde aber später darauf hingewiesen, dass dieser schon für andere Gäste reserviert war. Die trafen kurze Zeit danach ein, wurden aber von den Angestellten an einen benachbarten Platz gebeten. Am nächsten Morgen durfte ich den Platz behalten, weil er mir so gut gefiel. Das Frühstück war die einzige Mahlzeit, die ich in dem Speiseraum einnahm. Zu dieser Gelegenheit konnte ich auch die anderen Gäste sehen. Anwesend waren eine größere Reisegruppe, ein paar ältere Ehepaare und ältere Frauen. Ich war wohl der einzige, der allein da war.

 Spazierweg ins Zentrum unterhalb des Hotels

Weitere Ausflüge im Rahmen dieser Kurzreise: Einer führte mich ins wenige Kilometer entfernte Böckstein, wo ein Montanmuseum wartet, das wie ein Dorf aufgebaut ist. Dabei handelt es sich um ein Museum zur Geschichte des Bergbaus und insbesondere der Goldgewinnung. Ebenso interessant ist die Pfarr- und Wallfahrtskirche mit dem Soldatenfriedhof. Ein anderes Mal besuchte ich das Zentrum von Bad Gastein und die Gasteiner Wasserfälle. Mondäne Hotels aus vergangener Zeit und die Kirche St. Preim sind die beherrschen das Gesamtbild des Kurortes.

 Montanmuseum Böckstein

An meinem Abreisetag regnete es, und das nicht zu knapp. Auf den Anhöhen über dem Ort war sogar Neuschnee gefallen, und das Mitte Mai! Ich frühstückte in aller Ruhe, durfte noch etwas auf meinem Zimmer bleiben. Nachher setzte mich noch eine Weile an die Rezeption, unterhielt mich mit der Chefin und durfte mir noch einen Kaffee nehmen. Die Gäste waren an diesem Tag alle länger im Speiseraum geblieben. Mein Zug fuhr zur Mittagszeit, und weil ich nicht nass werden wollte, ließ ich mich zum Bahnhof fahren. Das war kostenlos, denn der Mitarbeiter musste sowieso jemanden abholen. Für den Transfer steht dem Hotel Alpenblick ein geräumiger Kleinbus zur Verfügung. Mit der Gesamtrechnung war ich dann wirklich zufrieden. Die Preise sind fair und ich habe mich dabei immer gut aufgehoben und freundlich behandelt gefühlt.

Gezuckerte Nadelwälder mitten im Mai

Die Mitarbeiter und ganz besonders die Chefin haben sich stets um mich gekümmert. Ich habe mich nie als Fremder gefühlt. Der Service war unschlagbar, alle Wünsche wurden erfüllt. Das Publikum bestand bei mir meist aus Deutschen und Österreichern, die etwas älter waren. Es gab keine lauten Touristen. Ich denke auch nicht, dass das Hotel zum Party machen geeignet ist. Hier lässt man es sich lieber von der Seele her gut gehen. Man kann zu Fuß zu Wanderungen starten. Wenn man Anregungen braucht, wird man immer gut beraten. Saison ist im Winter und ab Mitte bis Ende Mai, dann fahren auch die zahlreichen Gondeln und Lifte im Gasteiner Tal. Ich würde jederzeit wieder dorthin verreisen und kann das Hotel absolut empfehlen. Ich habe mich an diesem Wochenende sehr gut erholt.

http://www.hrs.de/hotels/de/oesterreich/bad-gastein-salzburg/alpenblick-25933.html

Dresden, Hotel Grand City Dresden Zentrum

Etwas abseits der Hauptsehenswürdigkeiten liegt das Hotel Grand City Dresden Zentrum in einem Klinkerbau aus der Zeit um 1900.
Bis zum Bahnhof Dresden-Neustadt sind es rund 15 Gehminuten, auf die lebendige Hauptstraße rund 25 Gehminuten und bis zur Katholischen Hofkirche und der Altstadt rund 40 Gehminuten. Nahe dem Hotel fährt allerdings eine Straßenbahn ab.

Von der Friedensstraße aus

Zunächst erwartet man nichts Großes, wenn man als Auswärtiger anreist. Die Leipziger Vorstadt, in der sich das Grand City befindet, ist recht schmucklos und besteht aus einer Mischung von Industrie, verfallenen Wohnstraßen und Eisenbahnanlagen. Doch hinter dem unauffälligen Eingang verbergen sich 81 hervorragend renovierte und saubere Zimmer, die sich sehen lassen können. Durch zwei Treppenhäuser oder mit dem kleinen Lift gelangt man zu den oberen Fluren, die einen gepflegten Eindruck machen.

 Eingang zum Grand City Hotel

Für einen Preis von 40 Euro hatte ich mir nicht allzu viel erwartet, doch das Niveau entsprach durchaus dem einer gehobeneren 3-Sterne-Klasse. Mein Zimmer ging zum schmalen Innenhof und nicht zu der vielbefahrenen Straße hinaus. Es hatte eine moderne Ausstattung mit Doppelbett und Flachbildfernseher. Im Bad gab es keine Beanstandungen. Im Innenhof hat man die Möglichkeit zu rauchen. Ansonsten muss man ein Raucherzimmer nehmen. Die Umgebung bilden Wohngebäude, die nicht mehr ganz frisch ausschauen, aber keine Beeinträchtigung darstellen.

 Friedensstraße

Die Angestellten sind noch recht jung, geben sich aber Mühe. Man erhält auf alle Fragen eine korrekte Antwort. Die Altersschichten und Herkünfte der Gäste kann man als unterschiedlich bezeichnen. Bei meinem Besuch waren viele osteuropäische Familien mit Kindern und jüngere Leute im Hotel. Bis spät in die Nacht hinein herrschte in den Fluren und in der Lobby reges Leben. Anzumerken wäre auch, dass der Boden allzu laute Geräusche überträgt und das geruhsame Schlafen durch lautes Poltern im Nebenzimmer gestört wurde.

 Hotel mit Einmündung zur Fritz-Reuter-Straße

Am Morgen wurde man schon vor acht durch eine Maschine im Innenhof geweckt, die man selbst bei geschlossenem Fenster hörte. Obwohl ich kein Frühstück gebucht hatte, bekam ich allerdings ein kostenloses Kännchen Kaffee, das ich mir mit aufs Zimmer nehmen konnte. Der Frühstücksraum war nicht riesig, wirkte aber hell und freundlich.

 Dresdner Neustadt mit Blick zum Turm der Dreikönigskirche

Sieht man von diesen und jenen Begleiterscheinungen ab, war der kurze Aufenthalt im Grand City trotzdem lohnend und angenehm. Bemängelungen findet man bei den meisten Hotels, und wäre ich länger geblieben, hätte ich das Rezeptionspersonal sicherlich auf die Geräusche vom Nebenzimmer hin angesprochen und man hätte mir weitergeholfen. Für einen günstigen Preis hat der Gast hier an sich ein recht ordentliches Hotel.

 Innerer Neustädter Friedhof

Die einzige größere Sehenswürdigkeit in unmittelbarer Nähe ist der Innere Neustädter Friedhof mit hohen Bäumen und schönen alten Grabsteinen. Wer die touristischen Plätze der Altstadt besuchen will, kommt ganz unkompliziert mit der Straßenbahn dorthin, die fast vor dem Hotel abfährt. In nur 300 Metern Entfernung oder fünf Minuten zum Laufen gibt es auch einen Lebensmitteldiscounter für die Einkäufe zwischendurch.

http://www.hrs.de/hotels/de/deutschland/dresden-sachsen/grand-city-22534.html

Oberammergau, Parkhotel Sonnenhof

Am Rande des bekannten Passionsfestspielorts Oberammergau, zu Füßen des Kofel, liegt das Parkhotel Sonnenhof in der König-Ludwig-Straße 12. Es ist ein 3-Sterne-Superiorhotel, das 1977 im typisch alpenländischen Stil erbaut wurde. Die letzten Renovierungen fanden im Jahr 2000 und 2010 statt. Dem Gast stehen 54 Zimmer auf verschiedenen Stockwerken zur Verfügung, die sämtlich Nichtraucherzimmer sind. Auf dem Balkon darf jedoch geraucht werden.

Parkhotel Sonnenhof mit Kofel

Schon von außen macht das Parkhotel Sonnenhof einen guten Eindruck. Vorne fließt die Ammer vorbei, über die eine Brücke führt. Der Gast wird freundlich empfangen, was sich im Rahmen des Aufenthalts fortsetzt. Bei jeder Frage haben die Angestellten ein offenes Ohr. Die Zimmer sind geräumig und gemütlich eingerichtet. Gleich hinter der Tür kam man in einen Flur, von dem sich rechts ein sehr großes Tageslichtbad mit einer ebenen Dusche befand. Geradeaus war das Zimmer. Das Doppelbett war schräg an der Ecke des Raumes angebracht, sodass man gleichermaßen gut zur Tür, zum Balkon sowie zum Fernseher (Flachbild) schauen konnte. Auf der anderen Flussseite gegenüber dem Hotel führt die Hauptstraße vorbei, die sich durch den Ort zieht. Mein gebuchtes Zimmer lag zum Innenhof, und so habe ich davon selbst auf dem Balkon nicht viel gespürt. Von diesem konnte man seitlich die Berge sehen, vom Bad aus den Kirchturm von Oberammergau.

 Ammerpartie vor dem Hotel

Das Publikum ist nicht mehr allzu jung, und es herrscht eine aufgelockerte, aber nicht übertriebene Stimmung. Im Haus gibt es ein Hallenbad, wo die Bademäntel extra bezahlt werden müssen. Auch Wellnessbehandlungen und Massagen werden angeboten. Außerdem stehen jedem Gast der W-Lan-Internetanschluss und zwei Terminals zur Verfügung. Die Benutzung kostet eine einmalige Gebühr von 5 Euro, egal ob man nur einen Abend oder öfters online geht. In der Lobby befindet sich eine Verkaufsstube mit traditioneller Handwerkskunst.

 Von der König-Ludwig-Straße aus

Die Gastronomie bewegt sich auf einem gehobenen Niveau. Die Speisen sind vorzüglich. Auch für Vegetarier gibt es ein eingeschränktes Angebot vorhanden. Heiße Getränke kann man sich rund um die Uhr für 2 Euro an einem Automaten im Aufenthaltsraum zubereiten. In der Hotelbar finden regelmäßig Musikabende statt.

 Wanderweg vom Hotel zum Kolbensattel

An einigen Tagen in der Woche gibt es ein Ausflugsprogramm, unter anderem mit der Möglichkeit zur Teilnahme an einer gemeinsamen Wanderung. Aber auch Entdeckungen auf eigene Faust sind leicht machbar: Das Hotel befindet sich in einer guten Lage. Der Bahnhof ist zehn Gehminuten entfernt. Es besteht Anschluss an markierte Wanderwege. Mit der Kolbensesselbahn und der Laberbergbahn ist man im Nu in luftigen Höhen.

 Kolbensattelalm

In Oberammergau laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten zum Besuch ein. Ob das bekannte Festspielhaus, die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul oder alpenländische Häuser mit Lüftlmalereien, der Ort hat einen besonderen Charme. Nach dem Bummeln durch nette kleine Geschäfte kann man es sich in urigen Cafés, Bierstuben und Restaurants gut gehen lassen. Die Gästekarte bekommt man bei einer Buchung automatisch, diese ermöglicht die Benutzung verschiedener Buslinien zu den touristischen Höhepunkten der Umgebung.

 Oberammergauer Festspielhaus

Alles in allem ist das Parkhotel Sonnenhof eine sehr schöne, saubere und gepflegte Möglichkeit, einen Aufenthalt in Oberammergau zu verbringen. Saisonal gibt es auch Angebote, wo die Übernachtungspreise günstiger als sonst sind.

http://www.hrs.de/hotels/de/deutschland/oberammergau-bayern/parkhotel-sonnenhof-176.html

Hřensko, Straße nach Bad Schandau

Nur eine kurze Strecke entfernt vom Grenzübergang. Auf deutscher Seite heißt sie B172, auf tschechischer Seite verläuft sie als 62 weiter nach Tetschen. Schön zu sehen ist das Elbtal.

Hřensko, Hotel Labe

Für Übernachtungsgäste steht auch das Hotel Labe bereit, das sich unweit der Elbe am Eingang zum alten Ort und zu den Händlermärkten befindet. Es scheint, als schmiege es sich in den Felsen ein.

Hřensko, Felsbrocken in der Kamnitz

An einer Stelle kann man Treppenstufen erkennen.

Hřensko, Weg zur Edmundsklamm

Entlang des Flüsschens Kamnitz verläuft ein Wanderweg zu den Felsen der Böhmischen Schweiz. Die Klamm selbst kann man jedoch nur mit Hilfe einer Kahnfahrt besuchen.

Hřensko, Felsenwelt der Böhmischen Schweiz

Mächtig türmen sich die steinernen Zeugen über dem Kamnitztal auf.

Hřensko, Straße nach Mezni Louka

Während der Sommersaison fährt hier ein Urlauberbus aus Deutschland kommend hoch. Links ist eine alte Mühle zu sehen. In diesen Häusern befinden sich gastronomische Betriebe.

Hřensko, Hotel Praha

Eines der neu restaurierten Gebäude aus böhmischer Zeit, in dem heute ein 4-Sterne-Hotel untergebracht ist.

Hřensko, Partie entlang der Kamnitz

Früher muss Herrnskretschen ein sehr beliebter und schöner Ferienort gewesen sein. Heute kommen die Touristen hauptsächlich, um Zigaretten, Alkohol und Kleidung günstig einzukaufen. Es gibt mittlerweile wieder ein paar Hotels und Pensionen. Die Umgebung eignet sich gut zum Wandern.

Hřensko, Kirche St. Jan Nepomucký

Sie steht in der Mitte des Ortes, der früher Herrnskretschen hieß. Vor ihr wacht die Statue der heiligen Jungfrau Maria mit einem Jesuskreuz in der Hand. 

Hřensko, Elbfähre nach Schöna

Hier Tschechien, auf der anderen Seite Deutschland: Zwischen der Endstation der S-Bahnlinie 1 Meißen-Dresden-Bad Schandau-Schöna und Hřensko verkehrt eine Fähre.

Kiruna, Hjalmar Lundbohmsgården

Der Bauernhof von Hjalmar Lundbohm liegt im Süden von Kiruna und ist werktags geöffnet. Er wird von einem großen Garten umgeben und enthält ein Museum, Führungen werden angeboten. Nach Lundbohm sind auch eine Schule und eine der Hauptstraßen benannt.


Kiruna, Grab von Hjalmar Lundbohm

Im Kyrkparken befindet sich auch das Grab des Gründers von Kiruna, Hjalmar Lundbohm (1855-1926).

Kiruna, nordische Holzkirche

Die Kiruna kyrka befindet sich in einem grünen Park auf einem Hügel am Rande der Innenstadt. Sie wurde 1912 erbaut und aufgrund ihrer Architektur preisgekrönt. Sie hat auch einen Ableger, einen Turm mit Glockenspiel. Der Platz an dem die Kirche steht, gehört zu den Gründungsorten von Kiruna. An der Außenfassade prangen goldene Figuren. Die Gebäude sind großflächig mit Schindeln verkleidet.


Kiruna, Forschungsrakete Maxus

Auch nicht weit vom Stadshus steht an einer vielbefahrenen Kreuzung eine Rakete. Sie symbolisiert den Raketenstartplatz Esrange der Swedish Space Corporation (SSC) und der ESA. Er befindet sich nur gut 40 Kilometer entfernt von Kiruna. Bald sollen von dort sogar Weltraumtouristen starten können.

Kiruna, Denkmal für den Eisenerzabbau

Es befindet sich gegenüber dem Stadshus, gleich neben der Bibliothek am Beginn des Geologgatan.

Kiruna, das Stadshus

Das Gebäude ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und wird als Rathaus und Kunstgalerie genutzt. Es wurde 1963 von dem Architekten Artur von Schmalensee erbaut, der aus einem mecklenburgisch-pommerschen Adelsgeschlecht stammte. Es wurde mit einem Preis für das schönste öffentliche Gebäude ausgezeichnet. Seine Besonderheit ist die Turmuhr mit Glockenspiel.