Stein am Rhein, Panorama mit Burg Hohenklingen

 Die schöne Aussicht bei der Kirche Burg sollte man sich nicht entgehen lassen. An dieser Stelle kommt die Schönheit der Stadt zur vollen Geltung. Seitlich der Rheinbrücke führt ein schmaler Stieg hinauf. Oben kann man dann eine Rast machen und Sonne tanken.

Stein am Rhein, Kloster Sankt Georgen und Stadtkirche

 Eine Straßenbrücke verbindet die Altstadt mit dem Viertel "Vor der Brugg". Hier kommen gleich Urlaubsgefühle auf, der Wind bläst einem um die Nase, und man fühlt sich gut. Man sieht das Kloster und dahinter die Stadtkirche. Beide haben ihre Ursprünge im Mittelalter und enthalten noch Bauelemente dieser Zeit.

Stein am Rhein, Brodlaubegass

 Überall präsentiert sich die Altstadt als schmuckes Kleinod. Viele Häuser sind mehrere hundert Jahre alt. Die Aufnahme zeigt die Brodlaubegass mit einem Blick Richtung Understadt / Rathausplatz.

Stein am Rhein, Schiffländi

 Die Promenade Schiffländi befindet sich seitlich der Altstadt am Rhein. Hier legen die Schiffe an, die von Schaffhausen kommen und auf den Bodensee zur Insel Reichenau und nach Konstanz - Kreuzlingen fahren. Daneben gibt es auch eine Anzahl von Geschäften und Cafés. An einem Kiosk kann man sich mit alltäglichem Bedarf eindecken und Fahrkarten kaufen.

Stein am Rhein, beim Kloster Sankt Georgen

 Am Südrand der Altstadt steht das mittelalterliche Kloster Sankt Georgen. Hier bietet sich ein guter Blick auf den Rhein und den Ortsteil "Vor der Brugg".

Stein am Rhein, Zwingligemälde am Rathaus

 Das prachtvolle Gemälde des Schweizer Reformators "Zwingli predigt in Stein" befindet sich auf der Rückseite des Rathauses.

Stein am Rhein, Rathausplatz

 Hübsche Gebäude an allen Orten sind das Markenzeichen von Stein, wie hier am Rathausplatz, wo sich die Touristen nur so sammeln. Der Trubel stört aber nicht, denn es macht Spaß, ihm bei einem Kaffee zuzuschauen.

Stein am Rhein, Untertor

 Das Untertor bewacht die Nordwestseite der Altstadt, gleich da, wo sich ein großer Besucherparkplatz befindet. Läuft man hindurch, steht man mitten in der Fußgängerzone.

Zgorzelec

Den Besuch des polnischen Zgorzelec sollte man bei einem Stadtbummel durch Görlitz auf keinen Fall auslassen. Die Kreisstadt im Powiat Niederschlesien besteht aus der ehemaligen Görlitzer Neißevorstadt und umliegenden Wohngebieten aus der Zeit nach dem Krieg. Darüber hinaus gehören zum Gemeindegebiet noch eine Vielzahl an Ortsteilen.

Ein schönes Panorama auf die Altstadt belohnt den Besuch.

Caorle, Fischerhütten an der Lagune

Am Rande der Lagune stehen die unverwechselbaren Fischerhütten, die aus Schilf erbaut sind. In der Landessprache heißen sie "Casoni dei pescatori".

Caorle, Fischerdorf an der Lagune

In einem der Fischerdörfer dockt das Rundfahrtenschiff an. Die Besucher können aussteigen und eine Zeitlang herumspazieren. Die Hütten werden bis heute liebevoll gepflegt, und so sind sie ein Beweis für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Besitzer.

Caorle, Laguna di Caorle

Die Lagune ist ein Biotop ohnegleichen, das Heimat für geschützte Arten der Tier- und Pflanzenwelt ist. Am Hafen von Caorle legen Schiffe zu Rundfahrten ab. In dieser Gegend ist auch das Wohnhaus Ernest Hemingways zu finden.

Porto Santa Margherita, Strand

Das östliche Ende eines kilometerlangen Strandes, der sich von Eraclea Mare bis hierher erstreckt. Danach geht es nur noch mit der Fähre weiter, oder man muss den Umweg über die Livenzabrücke nehmen.

Porto Santa Margherita, Corso Genova

Auch hier gibt es eine Einkaufsstraße. Sie ist als Fußgängerzone ausgewiesen und bietet alles, was man im Urlaub so braucht. Wie im Süden üblich, wird es abends erst richtig lebendig.

Porto Santa Margherita, Fähre über die Livenza

Eine Fähre verbindet Caorle mit dem Villagio dell`Orologio auf der einen und Porto Santa Margherita auf der anderen Seite. Das ermöglicht auch den Zugang zu den Stränden der Urlaubersiedlungen. Für Gäste, die das Auto nicht benutzen wollen, ist die Fähre gut geeignet, um einfach mehr von der Gegend zu sehen.

Porto Santa Margherita, Livenza

Die Brücke der Viale Altanea überspannt hier das Wasser. Sie ist die einzige Möglichkeit, auch für Fußgänger und Radfahrer, um zu allen Zeiten nach Caorle zu gelangen. Allerdings gibt es zwischen Caorle und Porto Santa Margherita noch eine kleine Fähre, die auch Autos mitnimmt.

Porto Santa Margherita, Jachthafen

Eine neue Siedlung westlich von Caorle mit einem der größten Jachthäfen der Region. Hier ist alles etwas luxuriöser als in anderen Orten der Umgebung, die mehr auf Billigtourismus setzen. Es herrscht eine gute und entspannte Atmosphäre.

Lido di Altanea, Strand

Hier ist auch außerhalb der Saison noch etwas los. Im Hochsommer wird es schwierig. Dann muss man schon mal länger nach einem Platz für sein Badetuch suchen. Darüber hinaus wird man öfters von Strandverkäufern angesprochen. Zwischen der Feriensiedlung Lido di Altanea und dem Strand verkehrt eine Minieisenbahn. Ein sanitärer Bereich steht zur Verfügung. Ab Sonnenuntergang wird der Strand zur Oase der Mückenschwärme.

Lido di Altanea, Hotel Olympus

Das Hotel liegt nicht direkt am Wasser, aber in fußläufiger Entfernung zu dem Einkaufsmarkt Aliper, der weit preisgünstiger ist als die Läden in der Ferienanlage.

Lido di Altanea, Kirche des heiligen Benedetto

Sonntags findet hier eine Messe statt. Rundherum befindet sich ein weitläufiger Grüngürtel mit einem See und Spazierwegen.

Lido di Altanea, Einkaufszentrum La Quercia

Die Geschäfte haben während der Saison geöffnet. Erhältlich sind Waren des touristischen Bedarfs, es gibt auch eine Bäckerei, eine gute Pizzeria, zwei Eisdielen, Internetcafé und einen Waschsalon.

Lido di Altanea, Viale dei Gabbiani

Die Siedlung wurde in der jüngeren Zeit aus dem Boden gestampft. Sie besteht aus vielen einzelnen Ferienanlagen. Im Sommer ist hier High-Life. Animation sorgt am Strand und jeden Abend im Einkaufszentrum für Partystimmung. Für Kinder gibt es einen kleinen Rummelplatz. Rein äußerlich macht die Siedlung einen gepflegten Eindruck, die Anlagen haben etwas unterschiedliche Qualität.

Duna Verde, Zentrum

Die Urlaubersiedlung besteht aus einer Art Straßenrondell und rundherum angeordneten Ferienanlagen. Im Zentrum gibt es eine Bushaltestelle, links im Bild, und diverse Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafés, rechts im Bild.

Duna Verde, Strand

Der Abschnitt bildet das Herzstück eines kilometerlangen Strandes von Porto Santa Margherita bis Eraclea Mare. Wer ihn nicht gerade im Hochsommer besucht, findet viel Platz und eine gute Wasserqualität vor.

Lido di Jesolo, Sea Life Aquarium

Im Sea Life gibt es Meerestiere jeglicher Art, die in aufwändig gestalteten Anlagen untergebracht sind. Es ist nicht riesig, aber lohnend. Zu den Tieren gehören bunte Fischschwärme, Oktopusse, Riesenkrabben und Rochen, die zu bestimmten Zeiten vor den Zuschauern gefüttert werden.

Die Räume sind abgedunkelt und man kann in einem Rundgang alles besichtigen. Es gibt auch einen Glastunnel, durch den die Minihaie betrachtet werden können. Das Sea Life liegt neben einem Einkaufszentrum und ist damit auch ein Tipp für verregnete Ferientage.

Becken mit verschiedenen Fischarten

Becken für die Rochenfütterung

Eraclea Mare, Hotelruine

Wenn man von Eraclea Mare den Strand nach Duna Verde entlangläuft, sieht man dahinter einige Hotelruinen. Im Aufschwung des Italientourismus in den Fünfzigerjahren wurden sie gebaut, später waren sie altmodisch und wurden verlassen. Heute sollte sie niemand mehr betreten, denn man weiß nie, wann hier etwas einstürzt.

Eraclea Mare, Badestrand

Bei diesem Platzangebot kann man nicht meckern. Der Strand dehnt sich über Kilometer aus. Wer gut zu Fuß ist, kann von Porto Santa Margherita oder Duna Verde hierher wandern.

Eraclea Mare, Laguna del Mort

Das sumpfige Naturschutzgebiet liegt an der Westseite des Ferienortes. Einzigartig sind Flora und Fauna. Ein Trampelpfad führt am Ufer vom Jachthafen hierher.

Eraclea Mare, einsames Bauerngut

Wie in der Toskana, steht ein altes, verlassenes Bauerngut inmitten der weiten Landschaft. Im Hintergrund erheben sich schon die Ausläufer der Alpen.

Eraclea Mare, Via Dancalia

Im Sommer ein pulsierender Ferienort, schließen die Betriebe Mitte September ihre Pforten. Dann wirken die Straßen wie ausgestorben. Jedenfalls zu dieser Zeit ist es sehr sauber und ruhig. Wenige Restaurants und Cafés haben noch geöffnet.

Caorle, Fischerboote im Hafen

Caorle ist ein Ort des Wassers: Er wird an mehreren Seiten von Kanälen umgeben, die nur selten von Brücken überspannt werden. Da ist es natürlich von Vorteil, ein Boot zu besitzen.

Caorle, Rio Terrà delle Botteghe

Bummeln, stöbern und entspannen: Nicht immer ist es so leer wie bei dieser Aufnahme zur Mittagszeit. Abends füllt sich die Altstadt mit Touristen und Einheimischen, und dann geht es lebhaft zu.

Caorle, Calle Lunga

Italienisches Flair und gemütliche Altstadtgassen gibt es in Caorle. Hier in der Calle Lunga sind kleine Geschäfte und das Postamt zu finden.

Caorle, Campanile

Der Turm ist weithin sichtbar und gehört zu der mittelalterlichen Kirche "Duomo".

Caorle, Kirche Madonna dell`Angelo

Die Kirche ist eine beliebte Sehenswürdigkeit und befindet sich neben dem Strand.

Triest, Borgo Teresiano mit Canal Grande

Hier fühlt man sich fast nach Venedig versetzt. Der Name des Viertels geht auf Maria Theresia zurück, die es erbauen ließ. Am Ende des Kanals steht die Kirche Sant`Antonio Nuovo.

Triest, serbisch-orthodoxe Kirche San Spiridione

Die Kirche liegt im Viertel Borgo Teresiano an der Via Santo Spiridione. Sie ist reichhaltig geschmückt.

Triest, Platz der italienischen Einheit mit Rathaus

Ein lebendiger Platz inmitten der Stadt, der von vielen interessanten Gebäuden umgeben wird. Im Hintergrund der Palazzo Comunale aus dem 19. Jahrhundert.

Triest, Regierungspalast

Hier hat die Verwaltung der Regione Autonoma Friuli-Venezia Giulia ihren Sitz: Am Platz der italienischen Einheit oder Piazza dell’Unità d’Italia.

Triest, Alte Börse

Wie viele größere Städte, in denen früher Handel betrieben wurde, hat auch Triest sein prächtiges Börsengebäude. Zu finden an der Piazza della Borsa, gleich am Beginn der Altstadt.

Triest, Cattedrale di San Giusto

Der Komplex auf dem Burgberg ist ein lauschiges Plätzchen und sollte unbedingt auf dem Besichtungsprogramm stehen. Eine alte Kathedrale gehört auch dazu. Gleich davor fährt der Rundfahrtenbus ab.

Triest, Panorama vom Colle di San Giusto

Der Blick vom Burgberg Richtung Norden zeigt nur einen kleinen, aber repräsentativen Teil der Stadt. Rechts sieht man die Kuppel der serbisch-orthodoxen Kirche San Spiridone.

Triest, Castello di San Giusto

Das Kastell stammt aus dem späten Mittelalter und enthält ein Museum. Im Außenbereich befindet sich ein Platz mit römischen Ausgrabungen.

Triest, Castello di Miramare

Ein wunderschönes Schloss liegt leicht abseits der Straße. Es wurde im 19. Jahrhundert vom Bruder des Kaisers Franz Joseph als Residenz erbaut und stammt somit aus der Zeit, als hier noch die k.u.k. Monarchie herrschte. Ein mediterraner Traumgarten umgibt das Schloss.

Triest, Viale Miramare

Die Küstenstraße führt an der Adria entlang in den nordöstlichsten Zipfel Italiens. Die Gegend ist stark gebirgig, nur einige Kilometer entfernt beginnt Slowenien.

Ritten / Renon

Die Gemeinde Ritten oder Renon liegt auf einem Hochplateau nordöstlich von Bozen in Südtirol. Sie besteht aus mehreren Dörfern, Weilern und Einzelhöfen. Die touristisch am meist frequentierten sind Oberbozen und Klobenstein. Größere Siedlungen sind auch Maria Himmelfahrt, Wolfsgruben, Lengmoos, Mittelberg, Lengstein und Oberinn. Im Winter bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum Ski fahren, im Sommer ist das Gebiet hervorragend zum Wandern geeignet.

 Oberbozen

Bozen

Südtirol ist eine autonome Provinz in Italien und die Region des Landes, in der die meisten Deutschen leben. Die Hauptstadt ist Bozen mit etwa 100.000 Einwohnern.

Wanderweg über Bozen

Es ist heutzutage schon eine sehr italienische Stadt, man spürt deutlich den Einfluss des Südens. Trotzdem kommt man überall auch als Deutscher gut durch. Auf dem Bahnhof sind die Ansagen zweisprachig, in den Geschäften wird man auch auf Deutsch bedient. Wenn Feste stattfinden, werden schon mal italienische Flaggen rausgehängt, was in der Bevölkerung nicht immer auf Gegenliebe stößt. Doch im Großen und Ganzen hat man den Eindruck, dass beide Seiten gut miteinander auskommen.

 Kornplatz

Die Altstadt von Bozen ist fein hergerichtet und versprüht ein einzigartiges Flair. Man kennt die typischen Laubengänge. Die kleinen Steinbogen, die Gassen und Straßen in halbe Tunnels verwandeln. Vergleichbares sieht man sonst in Kufstein und Görlitz. Im Sommer geht es nicht nur im klimatischen Sinne heiß her, denn Bozen liegt in einer Übergangszone. Auch viele Touristen strömen während der Hochsaison hierher. So ordentlich wie in den vergleichbaren Städten Deutschlands und Österreichs spielt sich das Leben dann nicht immer ab. Aber auch nicht so chaotisch wie im übrigen Italien.

 Laubengasse

Wer Bozen besucht, kann sich kaum sattsehen an den vielen Sehenswürdigkeiten. Im Zentrum steht das mächtige Rathaus, vor dem sich die Touristengruppen treffen. Von hier aus führt die Laubengasse mit ihren vielfältigen Geschäften und Arkaden ostwärts bis ans Talferufer. Dazwischen gibt es Passagen, die man betreten und durchwandern kann. Nur wenige Straßenzüge weiter liegt der Waltherplatz, an dem sich Touristen und Einheimische auf einen Kaffee niederlassen. Er wird von einem großen Brunnen geziert, auf dem das Denkmal des Walther steht. Seitlich befindet sich die gotische Domkirche Maria Himmelfahrt mit reicher Ausstattung an Bildkunstwerken, Fresken, goldenen Ornamenten und Grabplatten.

Waltherplatz

Neben der evangelischen Christuskirche ist auch das mittelalterliche Franziskanerkloster am Nordrand der Altstadt einen Besuch wert. Rechts vor dem Eingang kann man am Bildstock der Maria eine Kerze anzünden. Der Glaube prägt Bozen wie ganz Europa und vereint die Stadt bis heute, und so findet man überall auch viele weitere Kirchen, Kapellen, Inrikreuze und Bildstöcke.

 Dom Maria Himmelfahrt

Kulturell hat Bozen einiges zu bieten. Von Rathaus durch die Bindergasse nordwärts gehend trifft man auf das Naturkundemuseum. Kurz vor dem Talferufer stehen sich zwei interessante Museen direkt gegenüber: Hier das Stadtmuseum und dort das berühmte Ötzi-Museum. Durch ein Fenster blickt man auf die konservierte Mumie des Menschen aus dem Eis. Daneben sind Ausstellungsstücke wie Ötzis Mütze, die Hosen und Schuhe zu sehen. Dies alles ist mit zahlreichen Hintergrundinformationen ausgestattet. In einem Museumsshop gibt es Schriften und Souvenirs zu kaufen. Theaterstücke in italienischer Sprache werden im Teatro Stabile di Bolzano aufgeführt.

 Blick auf Stadt- und Ötzi-Museum

Im Zusammenhang mit der Eingliederung Südtirols nach Italien ließ Mussolini das Siegesdenkmal erbauen, das am anderen Ufer der Talfer, gegenüber der Altstadt, am Siegesplatz steht. Es hat die Form eines Tempels und befindet sich in einer dominierenden Position auf einer Treppenerhebung, am Ende der Talferbrücke.

Talferbrücke mit Siegesdenkmal

Nun gibt es außerhalb der Altstadt noch so viel zu sehen: Zu beiden Seiten der Talfer führen Wege in das Tal. Die Promenade „Bozner Wassermauer“ versprüht den Charme der alten Donaumonarchie. Ihr zur rechten Hand liegt das Schloss Maretsch, ein alter Herrensitz, der heute als Veranstaltungsort dient. Ringsherum befinden sich Plantagen mit den besten Bedingungen für gutes Gedeihen. Am Ende des Weges treffen die Wassermauer und die Oswaldpromenade aufeinander. Hier steht das Schloss Klebenstein mit der Kirche St. Anton.

 Schloss Maretsch

An dieser Stelle ist ein schmales Sträßchen, durch das sich öfters ein Auto zwängt. Aber schon bald darauf führt ein gut befestigter Fußweg den Berg hinauf, immer durch die Weinberge. Dort hat man den besten Ausblick auf die gesamte Stadt. Läuft man immer weiter, kommt man nach Oberbozen, dem Sonnenplateau. Links ab geht es zum Schloss Runkelstein. Es ist eine mittelalterliche Anlage, mit Toreingang, Wassergraben und großem Burginnenhof. Schneller kann es erreicht werden, wenn man auf der linken Seite der Talfer an den Sportplätzen langläuft, vorbei an der Seilbahn Jenesien und bis zur Brücke. Der Weg ist durchgehend gut gekennzeichnet. Im Schloss befindet sich ein Museum mit archäologischen Fundstücken, Gemälden, Fresken und Wechselausstellungen. In der Schänke lässt es sich gut speisen.

 Schloss Runkelstein

Westlich von Bozen breiten sich große Plantagen aus, die sich kilometerweit ins Tal der Etsch Richtung Meran ziehen. Ein gut ausgebauter Radweg führt hier hinein, lädt immer wieder zu Abstechern in die Dörfer und zum Blick auf die Burgen ein. Darunter ist auch das Schloss Sigmundskron. Es lohnt einen Besuch, weil in ihm das Messner Mountain Museum untergebracht ist. Unter dem Bergkegel, auf dem es steht, mündet die Etsch in die Eisack.

 Schloss Sigmundskron

Bozner Einwohner und Touristen fahren gerne mit der Seilbahn auf die Berge rund um die Stadt. Dazu gehört die zum Dorf Jenesien, aber auch die Seilbahn Kohlern. Hier befindet sich ein Aussichtsturm. Nur wenig entfernt vom Hauptbahnhof ist die Rittner Seilbahn ein Meisterstück und garantiert einen erstklassigen Panoramablick. Erst geht es steil hoch, dann gibt es eine relativ flache Strecke über ein bewaldetes Tal, und dann wird es wieder steiler, bis die Kabine letztendlich an der Bergstation andockt. Hier wartet dann die Rittner Schmalspurbahn, die einen nach Klobenstein bringt.

Seilbahn nach Oberbozen

Gegen eine Gebühr können Übernachtungsgäste von Südtirol die Mobilcard oder die Museumobilcard erwerben, in denen viele Leistungen bereits inbegriffen sind. Dazu gehört zum Beispiel die Benutzung des öffentlichen Nahverkehr auf allen Linien in der gesamten Provinz und sogar bis Trient. Überdies können verschiedene Seilbahnen benutzt werden. Bei der Museumobilcard ist der Eintritt in rund 80 Museen ist noch mit dabei.

 Südtirolbahn in Sigmundskron

Das Übernachten in Bozen hat folgende Vorteile: Zum einen eignet es sich als optimaler Ausgangspunkt für einen Kurztrip. Wer zum Beispiel von Süddeutschland aus anreist, kann das Wochenende hier verbringen und hat überall hin kurze Wege. Das ist auch gut, wenn man das erste Mal in Südtirol ist. Oder man macht eine Städtetour, schaut sich einen Tag Bozen, einen anderen das Umland und dann noch Trient an. Hotels in Bozen sind auch eine Empfehlung für Durchreisende. Schauen Sie nach verfügbaren Hotels bei HRS, denn hier können Sie die Angebote sortieren und bei Bedarf ihre Buchung bis 18 Uhr stornieren.


Wenn Sie ein Hotel oder ein Zimmer in der Umgebung suchen, könnte das Rittner Plateau für Sie das Richtige sein. Sie können mit der Bahn bis Bozen anreisen und dann mit der Seilbahn hochfahren. Die Talstation befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Bahnhofsanlage. Oben haben Sie Ruhe, wohnen in der Natur und genießen trotzdem jederzeit alle Vorteile der Großstadt, wenn Ihnen danach ist. Zimmer in Ritten gibt es ebenfalls bei HRS, dem Hotel Reservation Service.