Die Rittnerbahn

Ritten ist eine großflächig ausgedehnte Gemeinde in der Nähe von Bozen und wird in der italienischen Sprache auch Renon genannt. Die Haupteinkommensquelle ist der Tourismus, denn die Gegend ist ideal zum Wandern, Rad fahren oder im Winter für den Skisport. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Kirchen und kleinere Sehenswürdigkeiten.

Station Oberbozen/Soprabolzano

Direkt an der Bergstation der Rittner Seilbahn fährt die Rittner Schmalspurbahn ab. Man sollte unbedingt einsteigen und auf eine Tour mitkommen, denn es ist ein unvergessliches Erlebnis. Sie braucht von Oberbozen nach Klobenstein tagsüber fast zwanzig Minuten und fährt durch eine schöne Alpenlandschaft mit Wiesen und Wäldern, kleinen Gehöften und Attraktionen wie dem Bienenmuseum Plattnerhof oder dem Wolfsgrubner See.

Bahnübergang an der Strecke nach Maria Himmelfahrt

Einige Fahrten beginnen auch schon in Maria Himmelfahrt. Weitere Haltestellen sind Wolfsgruben, Lichtenstern und Rappersbichl. Der Vorteil ist, dass man die Rittnerbahn begleitend zur eigenen Wandertour benutzen kann. Das heißt etwa, man läuft von der Bergstation in Oberbozen bis nach Lengmoos zu den Erdpyramiden und verkürzt die Retourstrecke mit Hilfe der Bahn ab Klobenstein.

Rittnerbahn auf dem Weg nach Klobenstein

Natürlich kann man auch immer wieder aussteigen, sich etwas anschauen und dann zum nächsten Ziel weiterfahren. Am Bahnhof Oberbozen gibt es eine Verkaufsstelle. Wenn sie geschlossen ist, können die Tickets am Automaten gezogen werden. Bestimmte Gästekarten berechtigen zur kostenfreien Benutzung.

Bahnhof Oberbozen

Für das leibliche Wohl ist in Ritten übrigens bestens gesorgt. In jedem Dorf gibt es Cafés und Gasthöfe. Für die Strecken dazwischen sollte man allerdings einen Rucksack mit genug Getränken mitnehmen. Viele Wanderrouten sind auch sehr gut ausgeschildert, aber eine Karte kann im Zweifelsfall hilfreich sein.

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