Ein frohes neues Jahr 2015!

Unseren Lesern wünschen wir alles Gute, viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.
Bild: Das Zugspitzmassiv bei Ehrwald.

Bad Langensalza

Die Landschaft Westthüringens mit ihren fruchtbaren Böden und leicht bewaldeten Höhenzügen - hier, nicht weit weg von Eisenach und Mühlhausen, befindet sich die Kurstadt Bad Langensalza.

Die Altstadt ist Zeuge des einstigen Reichtums und der wohlhabenden Bürger, die es von weither nach Langensalza zog. Unter ihnen waren viele Kaufleute, Geistliche und Mitglieder alter Ratsfamilien, die es hier nicht selten zu hohen politischen Ämtern brachten. Der gesamte Kernbereich wird von einer Stadtmauer umschlossen, von der noch heute 17 Türme und ein Stadttor erhalten sind. Der Außenbereich wird von einem grünen Gürtel gebildet, der sich vor allem an der Ostseite durch eine Reihe von botanischen Gärten zum Besuch anbietet.

Häuserzeile an der Mühlhäuser Straße

Restaurierte Altstadt mit besonderer Atmosphäre

Der Bahnhof liegt südwestlich der Altstadt am Rande eines Viertels aus der Gründerzeit. Der Gebäudebestand im Stadtkern geht auf die Zeit nach dem Brand von 1711 zurück. Die kunstvolle Gestaltung der Bürgerhäuser begeistert Besucher aus nah und fern, bunt bemalte Fassaden wechseln sich ab mit Fachwerk. Nach der Wiedervereinigung erfolgten umfangreiche Maßnahmen zur Restaurierung der Altstadt, und das spürt man auch. In den Erdgeschossen befinden sich kleine Geschäfte, die zum Stöbern einladen, und zwischendurch kann man sich in ein Café setzen und die besondere Atmosphäre genießen.

Altstadthäuser in Bad Langensalza

Abseits der Straßen, in denen das Leben pulsiert, tun sich enge Gassen und hübsche Plätze auf, wo man sich in eine andere Zeit zurückversetzt fühlt. Der Verkehr wurde aus der Altstadt herausgenommen, und so kann man auch überall gemütlich herumspazieren. Manche Häuser verfügen noch über große Tore, wie wenn gleich eine Kutsche herausfahren mag. Und auch die unrestaurierten Gebäude stören nicht, sondern sie fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Hier und dort kann man in begrünte Innenhöfe schauen, obgleich die meisten Häuser direkt aneinander gebaut sind. Überhaupt hat man nicht den Eindruck, mitten in einer Stadt zu sein. Überall wachsen Bäume, und auch an zahlreichen Wänden rankt sich Grün empor, was im Sommer sehr erfrischend wirkt. Viele Bürger haben zusätzlich ihre Fensterbänke mit Blumen geschmückt.

Der Markt und seine Kirche

Die Marktstraße ist die zentrale Einkaufsmeile der Stadt und ein Teil der historischen Handelsstraße von Mainz über Eisenach nach Leipzig. Sie ist Fußgängerzone und lädt den Besucher zum Bummeln und Verweilen in ihren Straßencafés ein. Hier steht die evangelische Marktkirche Sankt Bonifacii, die vom 13. bis zum 16. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet wurde. Sie besteht aus einer Halle mit drei Kirchenschiffen und einem ca. 80 Meter hohen Glockenturm mit Aussichtsplattform. An diesem befindet sich eine Einzeiger-Uhr aus dem Jahre 1612.

Sankt Bonifacii vom Töpfermarkt aus gesehen

Rund ums Rathaus

Genau wie die Marktkirche wurde auch das Rathaus aus Travertin, einer Art Kalkstein erbaut. Es stammt von 1742, der Turm ist noch älter und blieb von einem Vorgängerbau erhalten. Am Gebäude findet sich ein Glockenspiel mit umlaufenden Figuren, das 1995 gestiftet wurde und unter anderem Friedrich Gottlieb Klopstock zeigt, dessen Mutter aus Bad Langensalza stammte. Vor dem Eingang ist der Unterschied zwischen Preußischer Elle und Preußischen Fuß markiert und es hängt ein historischer Postbriefkasten an der Wand. Davor steht der Rathausbrunnen aus dem 16. Jahrhundert, wo bunt bemalte Gesichter das Wasser in kleinen Rohren ins Becken speien. Die Spitze krönen zwei steinerne und ebenfalls bemalte Löwen, von denen einer das thüringische, der andere das sächsische Wappen hält.

Rathaus mit farbenfrohem Brunnen

Die Geschichte der Stadt im Augustinerkloster

Im Augustinerkloster befindet sich heute das Stadtmuseum. Hier hielt sich Martin Luther im Jahre 1516 auf. Später zog in den Räumen die Lateinschule ein, durch den Stadtbrand wurde das Gebäude stark zerstört. Heute können die Reste des gotischen Kreuzganges, Kapelle, Westflügel sowie der Aussichtsturm besucht werden. Im Museum selbst werden Objekte aus mehreren Jahrhunderten Stadtgeschichte sowie Fotos und Dokumente gezeigt. Eine Dauerausstellung widmet sich auch der Schlacht bei Langensalza im Jahre 1866.

Ein bedeutender Ort - das Augustinerkloster

Die Kirche auf dem Berg

Die Bergkirche ist das älteste erhaltene Gotteshaus und wurde erstmals um 1200 als Kapelle erwähnt. Ende des 14. Jahrhunderts fand eine Vergrößerung im gotischen Stil statt. Die Kanzel stammt aus der Renaissance und an der Decke befinden sich 300 Jahre alte Familienwappen. In dieser Kirche sind auch einige mittelalterliche Grabplatten zu sehen. Sie befindet sich direkt über der Stadtmauer, dem Graben und neben einem ihrer Wehrtürme. Nicht minder sehenswert ist das im Fachwerkstil gehaltene Pfarrhaus. Karl Gottlob Leisching, ein Vetter des Dichters Klopstock, wirkte hier als Diakon.

Blick zur Bergkirche

Der Friedhof - heute ein lebendiger Ort

Mit den Steinen der im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Liebfrauenkirche wurde 1734 die Gottesackerkirche erbaut. Sie ist auch unter dem Namen Begräbniskirche bekannt und heißt seit der umfangreichen Sanierung 2008 / 09 Sankt Trinitatis. Damit wurde wieder ein Ort für Gottesdienste und Veranstaltungen geschaffen. Sie steht dicht an der Stadtmauer und ist von einem Arboretum umgeben, wo verschiedene Beete mit exotischen Gewächsen vorhanden sind. Der Besucher kann auf Tafeln, die in den Beeten stecken, Näheres über diese Pflanzen nachlesen. Des Weiteren gibt es hier ein Denkmal für die Gefallenen. Der ehemalige Friedhof ist von einer efeubewachsenen Mauer und alten Stadthäusern umgeben.

Die Gottesackerkirche

Die Welt der Gartenzwerge

Wo die Karlstraße auf den Wilden Graben trifft, finden sich in einem Vorgarten zahlreiche Gartenzwerge. Diese Ansammlung wird dazu passend von einer Schneewittchenfigur sowie Dick und Doof, die auf einer Bank sitzen, ergänzt. Diese Zwerge bilden alles ab, was man sich an Motiven vorstellen kann. Der eine sitzt im Rennwagen, ein anderer im Jägerskostüm spielt Ziehharmonika. Es sind auch Figuren von allerlei Geflügel, Schafen, Katze, Eichhörnchen, Igel und eine Kutsche zu sehen.

Nebenan steht das älteste erhaltene Wohngebäude, das Schloss Dryburg aus dem 12. Jahrhundert. Es war Sitz der Herren von Salza und wurde mehrfach baulich verändert. Seit 1927 gehört es der Stadt.

Die bunte Welt der Gartenzwerge sorgt für gute Stimmung

Denkmäler erinnern an besondere Persönlichkeiten

In verschiedenen Bereichen der Stadt findet man auch Denkmäler, wie das Ulanendenkmal zum Gedenken an die gefallenen Reiter der beiden Weltkriege und das Denkmal für Johann Christian Wiegleb, der 1732 in Langensalza geboren wurde und ein bedeutender Apotheker und Chemiker war. In die Marktstraße sind zudem Gedenksteine mit den Namen berühmter Persönlichkeiten eingelassen. Bei der Marktkirche erinnert eine Tafel an Clemens von Brentano, der sich als Lehrling in der Stadt aufhielt. Der einstige Bürgermeister Oskar Wiebeck wurde neben einem Gedenkstein noch mit der Namenspatenschaft für eine Schule und einen Platz geehrt.

Partie auf dem Marktplatz

Das grüne Band von Bad Langensalza

Rund um die Innenstadt liegen auch die Gärten und Parks, für die Bad Langensalza so bekannt ist. Der Botanische Garten zeigt Pflanzen aus aller Welt, dazu einen alpinen Garten, Gewächshaus ein Kneipp-Tretbecken. Der Magnoliengarten ist ganzjährig geöffnet und dient auch einer Anzahl von Blumen als Heimat, die außerhalb der Blütezeit der Magnolie gedeihen. Unweit der Kurpromenade befinden sich an der Ostseite der Stadtmauer eine ganze Reihe von Gärten. Der Japanische Garten begeistert mit Nachbildungen fernöstlicher Tempel, Wasserfällen und exotischer Flora. Darüber hinaus kann der Gast an einer Teezeremonie teilnehmen. Dort gibt es auch den Rosengarten mit einer Auswahl von vielen hundert Arten und Sorten. Es schließt sich der durchgängig geöffnete Kurpark mit seinen Wasserspielen und Spazierwegen an, der dem Besucher viel Ruhe und Erholung garantiert.

Grünes Band rund um die Stadtmauer

Entdeckungen im Nationalpark Hainich

Westlich von Bad Langensalza gibt es den Nationalpark Hainich, der sich durch einen großen Laubwaldbestand auszeichnet. Im Nationalparkzentrum Thiemsburg wartet eine Dauerausstellung mit den Themen Buchenwälder, Wildkatze, Insektenwelt, Pilze und noch viel mehr rund um die Natur um Wechsel der Jahreszeiten. Hier kann sich der Besucher auch mit Informations- und Kartenmaterial eindecken, regionale Produkte erwerben und Tickets für den Baumkronenpfad kaufen. Bei einem Spaziergang über die Wipfel des Waldes lässt sich so manches erleben, und schöne Ausblicke sind möglich. Weiterhin wird über die hiesige Tierwelt informiert. Ein Lift befördert auch ältere Menschen und Rollstuhlfahrer auf den Pfad, Hunde sind nicht erlaubt. Es werden öffentliche Führungen und Wanderungen angeboten, des Weiteren kann man gegen einen Unkostenbeitrag auch eine Führung buchen. Das Nationalparkzentrum und der Baumkronenpfad sind das ganze Jahr über geöffnet.

Hauptstraße in Gutenfürst

Der kleine sächsische Ort liegt unmittelbar an der Grenze zu Bayern. Sprachlich und kulturell gesehen ist die Gegend fränkisch.

Blick ins Vogtland bei Gutenfürst

Schöne Aussichten in die weite Landschaft, und zum Nachbardorf Kemnitz mit seiner Kirche.


Kolonnenweg bei Gutenfürst im Vogtland

Von den Orten entlang der innerdeutschen Grenze führten verschiedene Verbindungswege zu den Hauptwegen. Auch sie waren so gebaut, dass die Fahrzeuge der Grenztruppen gut auf ihnen vorankamen. Bis heute weisen die Platten eine hohe Stabilität auf. Man muss wegen der Durchlässe nur festes Schuhwerk haben, wenn man auf ihnen läuft.

Hinten kurz vor dem Wald befand sich die Grenze.

Hier traf der Verbindungsweg auf den Hauptweg.

Wo früher die Grenztruppen ständig ihre Runden zogen, stehen heute Wanderschilder. Doch die Grenze hat ihre Spuren hinterlassen. Nach wie vor verbinden wohl weit weniger Wege Sachsen und Bayern, als sie es einmal gegeben hat. Und die Vorstellung, dass sich an dieser Stelle Minen und Selbstschussanlagen befunden haben, ist nicht gerade prickelnd.

Kolonnenweg bei Grobau im Vogtland

 Der Weg verläuft immer parallel zur Grenze und war für die patroullierenden Truppen gedacht. Er besteht aus festen Zementplatten, und in der Mitte befindet sich ein Grasstreifen. Für die Grenzschutzfahrzeuge war der Weg damit ideal, wenn irgendwo ein Vorkommnis gemeldet wurde und man schnell vor Ort sein musste. Für die normalen DDR-Bürger gab es in diesen Bereich keinen Zutritt. Und letztendlich war es für die Flüchtigen ein unkalkulierbares Risiko, hierher vorzudringen und nach einer Möglichkeit für die Flucht in den Westen Ausschau zu halten.

Ab und zu kann man seltsame Zeichen auf dem Weg sehen.

Alles wurde streng und laufend kontrolliert.

Hier hört der Weg einfach auf. Vielleicht führte er vor der Errichtung der kommunistischen Diktatur mal nach Bayern? Auf jeden Fall war hier das Ende der DDR. Es folgte die Grenzschutzanlage mit Minenfeld, Selbstschussanlagen und Stacheldraht. Und auch heute sind die allermeisten Wege, die es vor dem Krieg einmal gab, noch nicht wiederhergestellt.

Grobau, Blick von Sachsen nach Bayern

Drüben die Kirche von Münchenreuth mit einem typischen Zwiebelturm. Bis 1989 verlief genau hier die innerdeutsche Grenze, und es wurde scharf kontrolliert.


Grobau, Landschaft mit Schafherde

Schön, dass im Vogtland alte Traditionen noch lebendig sind.


Gebersreuth, Laubbäume im Herbst

Sonniges Wetter und strahlend blauer Himmel am Reformationstag. Doch bald werfen die Bäume ihre letzten Blätter ab, und der Winter kehrt ein.


Gebersreuth, Wandern im Dreiländereck

Hier im Dreiländereck sind manche Wanderwege recht gut markiert. Auf der ehemaligen DDR-Seite muss man allerdings einkalkulieren, dass es durch Flurbereinigungen weniger Wege gibt. Eine Karte, und sei es eine ausgedruckte, ist daher immer ratsam. 

Rastplatz am Drei-Freistaaten-Stein auf thüringischer Seite

Der Drei-Freistaaten-Stein im Vogtland

An diesem Punkt treffen die drei Freistaaten Sachsen, Thüringen und Bayern aufeinander. Er befindet sich mitten im Vogtland, zwischen den Orten Grobau, Gebersreuth und Münchenreuth. Wo früher eine unüberwindbare Grenze die Menschen teilte, kann man heute einfach hinüberspazieren.

Links Bayern, rechts Sachsen, und im Hintergrund Thüringen. Auf der thüringischen Seite gibt es einen Rastplatz.

Vorne links das ehemalige Fürstentum Reuß, heute Thüringen. Links dahinter Sachsen, rechts und im Hintergrund Bayern.

Münchenreuth, Weg zum Drei-Freistaaten-Stein

Von bayerischer Seite führt ein hübscher Weg an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Auf dem Hügel darüber wurde der Energiewende ein Zeichen gesetzt. Hier stehen große, weithin sichtbare Windräder. 


Tutzing

Der Starnberger See ist eines der bekanntesten Gewässer im nördlichen Voralpenland. An seinem Westufer liegt die Gemeinde Tutzing. Man nennt diese Umgebung das Fünf-Seen-Land, denn hier befinden sich noch weitere beliebte Ausflugsziele wie der Ammersee. Gut 50 Kilometer beträgt die Entfernung zu den Alpen, aber an vielen Tagen sind sie am Horizont gut erkennbar. Bis in die Stadtmitte Münchens fährt man knapp 40 Kilometer. Optimal ist die Anbindung über die S-Bahn und auch die Tatsache, dass in Tutzing einige ICE-Züge halten.

Kirchenstraße mit Pfarrkirche St. Joseph

Der Ort wird bis heute vom ländlichen Charme Oberbayerns geprägt. Das merkt man an alten Bauernhäusern mit Lüftlmalerei genauso wie an den gepflegten Kirchenbauten, Kapellen und Wegkreuzen. Der Starnberger See erstreckt sich wie der Ort selbst in einer Senke und wird umrahmt von zahlreichen Erhebungen. Diese laden Einheimische wie Ausflügler zu Wandern, Radtouren und sonstigen Freizeitaktivitäten ein. Von den höchsten Punkten, wie der Ilkahöhe, kann man herrliche Panoramen genießen. Menschen, die nach Erholung suchen, wissen diese Qualitäten zu schätzen. Und so haben auch zahlreiche Prominente ihr Domizil in Tutzing.

Schloßstraße bei der Anlegestelle

Der Bahnhof ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in und um Tutzing. Nur wenig entfernt fällt die Kirche der evangelischen Gemeinde in den Blick, die etwas erhöht in der Hörmannstraße befindet. Von hier gelangt man zur Kirchenstraße, wo sich das Rathaus mit der Bücherei und die katholische Pfarrei mit der Pfarrkirche St. Joseph gegenüber stehen. Über dem Eingang prangt eine Figur des Namenspatrons. Nun hält man sich rechts, läuft die Traubinger Straße entlang, quert die Hauptstraße und kommt in der Schloßstrasse an. Im Schloss befindet sich die Evangelische Akademie Tutzing. Das ausgedehnte Anwesen mit seiner luxuriösen Ausstattung wird für Tagungen in Religion und Politik genutzt. Auf dem Nachbargrundstück kann eine goldene Marienstatue bewundert werden. Hier befindet sich auch die Anlegestelle der Bayerischen Seen-Schifffahrt. Der Steg bietet eine hervorragende Aussicht auf den Starnberger See und die Alpen.

Blick über den See mit Alpensicht

Durch eine Gasse, die ein echtes Bilderbuchmotiv darstellt, kommt man zu einem gut besuchten Restaurant. Von dort führt ein Wanderweg am Starnberger See entlang. Im vorderen Bereich sind kleine Fischerhütten ins Wasser gebaut. In der umliegenden Grünanlage wurde Johannes Brahms ein Denkmal gesetzt, denn er komponierte in Tutzing laut Inschrift drei Werke. Vorbei geht es an einem Café mit schöner Freiterrasse, vor dem zwei Löwen Wache halten. Am Rand des Weges sorgen Bäume im Sommer für eine schattige Abkühlung, immer wieder tauchen kleine Hütten und Stege auf, Bänke laden zu Ruhepausen ein. So lässt sich hier noch kilometerweit flanieren. Nicht nur wegen der schönen Aussichten lohnt sich der Besuch am See, egal ob man einen kurzen Spaziergang oder eine ausgedehnte Wanderung bevorzugt.

Fischerhütten im Wasser gebaut

Für Menschen, die gern laufen, bietet sich ein Besuch der Ilkahöhe an. Die Erhebung befindet sich am südwestlichen Rand von Tutzing. Vom Bahnhof aus läuft man nicht Richtung Ort, sondern in die andere Richtung zur Lindemannstraße. Diese Adresse kann man sich auch als Autofahrer merken, denn am Ausgang von Tutzing führt eine kleine Fahrstraße hinauf zur Ilkahöhe. Einen Bürgersteig gibt es auf dem letzten Stück Richtung Abzweigung nicht mehr, am einfachsten ist der Zugang von der Hofmannstraße aus. An einem Gehöft kann auf der Bank neben einem Inrikreuz Rast gemacht werden. Das Panorama ist es wert. Am Rande einer Weide läuft man weiter, kommt durch einen Wald und trifft auf einen Parkplatz.

St. Nikolaus auf der Ilkahöhe

Von hier aus sind zwei beliebte Ausflugsziele schon in Sichtweite: Zum einen die katholische Kirche St. Nikolaus, ein aus dem Mittelalter stammender Bau, der im Barock verändert wurde. Den Hochaltar schmückt neben einer Madonna noch die Figur des Namenspatrons. Der Eingangsbereich ist mit Schindeln verkleidet. Um die Kirche herum befindet sich ein sehr gepflegter Friedhof mit wenigen Gräbern. Daneben lädt der Gasthof Forsthaus Ilkahöhe in den Biergarten ein. Vom Parkplatz führt ein Wanderweg auch noch weiter. Wer sich gestärkt hat, kann die kurze Tour in Angriff nehmen und das Panorama vom obersten Punkt der Ilkahöhe genießen.

Panorama vom höchsten Punkt der Ilkahöhe

Auf den satten Wiesen weiden die Kühe, ganz unten erstreckt sich der Starnberger See, und in der Entfernung ragen die schneebedeckten Alpengipfel empor. Mit einer guten Wanderkarte lassen sich in diesem Gebiet noch viele Entdeckungen machen. Rund um Tutzing hat man eine typisch oberbayerische Landschaft. Hier werden keine herausragenden Attraktionen geboten. Der Besucher findet eine gute Infrastruktur vor und kann sich ganz in Ruhe vom Alltag erholen.

Wanderung am Starnberger See und zur Ilkahöhe bei Tutzing

Am Bahnhof halten Züge aller Klassen.

Das Rathaus von Tutzing

Die 1929 eingeweihte Pfarrkirche St. Joseph

Über dem Eingang befindet sich die Figur des Patrons.

Traubinger Straße mit Blick Richtung Hauptstraße

Evangelische Akademie Tutzing

Steg neben der Akademie

Auch die Möwen fühlen sich hier wohl.

An vielen Tagen ergibt sich ein guter Alpenblick.

Die Akademie vom Steg aus betrachtet

Anlegestelle der Bayerischen Seen-Schifffahrt

Starnberger See mit Alpen im Hintergrund

Marienstatue auf einem Grundstück an der Schloßstraße

Urige Architektur am Beginn des Uferweges

Blick auf die Fischerhütten

Rund um das Ufer gibt es viel zu sehen.

Denkmal für Johannes Brahms

Ein Schwan zieht seine Runden.

Zwei Löwen schauen vor einem Café auf den See.

Lüftlmalerei in der Marienstraße

Am südwestlichen Rand von Tutzing geht`s hinauf zur Ilkahöhe.

Warum nicht Pause machen an so einem schönen Platz ?

Forsthaus und Kirche St. Nikolaus

Eingang zum Friedhof

Die Kirche ist ein wahrer Anziehungspunkt in dieser Landschaft.

Vom Parkplatz führt noch ein Weg auf den höchsten Punkt, hier der Blick zurück. Im Hintergrund schimmert das Wasser des Starnberger Sees.

Seit eh und je einfach magisch: Die Alpen

Der höchste Punkt ist erreicht.

Auf satten Wiesen finden die Kühe ideale Bedingungen.

Schöne Aussicht am Rande des Wanderwegs

Zurück am Bahnhof, steht schon die nächste S-Bahn zur Abfahrt bereit.