Rosenthal, Restauration und Fleischerei

"Pächter: Wilhelm..." ist noch auf diesem Schild zu lesen.

Rosenthal, ehemalige Flachsspinnerei

Die Geschichte der Spinnerei lässt sich auf die Gründung einer Leinenzwirnerei um 1804 durch Friedrich Müller zurückführen. 1845 wurde die erste Flachsspinnerei mit dem Einsatz von Maschinen eröffnet. 1846 wurde die Fabrik gebaut und 1850 erweitert. Nach der Schließung der Fabrik im Jahr 2003 wurde diese größtenteils bis 2006 abgerissen. 

Ein Teil der Flachsspinnerei ist zum Glück erhalten geblieben und beeindruckt durch seine außergewöhnliche Architektur.

Nur ansatzweise lässt sich noch erahnen, wie prächtig die Fabrik einst war.


Rosenthal, Oder-Neiße-Radweg

Hier führt ein Wander- und Radweg entlang. Im Hirschfelder Ortsteil Rosenthal gibt es die Möglichkeit, die Reste der Flachsspinnerei zu besichtigen und eine Rast einzulegen.

Rosenthal, ehemaliges Verwaltungsgebäude der Flachsspinnerei

Es wurde 1880 erbaut und dient heute dem Internationalen Bund als Bildungsstätte.

Rosenthal, alte Fabrik am Kemmlitzbach


Hirschfelde, an der Görlitzer Straße


Schirgiswalde, Bahnhof mit Weg zur Stadt

Der Bahnhof Schirgiswalde-Kirschau liegt ein klein wenig außerhalb der Stadt. Der Weg ist ausgeschildert. Am Ende der Bahnhofstraße angelangt, sieht man schon die katholische Kirche und muss sich nur rechts halten, um zum Markt und zur Spree zu kommen.


Schirgiswalde, Sporthalle mit Denkmal für die Gefallenen

Auf dem Brunnen steht geschrieben: "Unseren Helden 1914 1918".

Schirgiswalde, Goetheschule

Ehemalige Berufsschule der Deutschen Reichsbahn

Schirgiswalde, die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die Kirche hat zwei Türme und ist das Wahrzeichen des Ortes. Sie steht auf einer dominanten Erhebung, sodass sie von überall her gesehen werden kann.

Ansicht mit Inrikreuz

Ansicht vom Friedhof aus

Schirgiswalde, am Kirchberg

Links geht es zur Kirche hoch. Geradeaus hinunter zum Markt und dann links ab zur Spree.

Schirgiswalde, Inneres der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Sie entstand im Barock. Wie alle katholischen Kirchen, ist auch sie reich ausgeschmückt. Allerdings verfügt sie im Gegensatz zu süddeutschen Kirchen über keine Deckenmalerei.

Die Orgelempore

Schirgiswalde, Umgebindehaus


Schirgiswalde, Spreebrücke

Auf ihr befindet sich ein Standbild des Heiligen Nepomuk.

Oberoderwitz, am Flüsschen Landwasser

Dörfliche Idylle in der Oberlausitz

Oberoderwitz, das Schloss

Nach dem Krieg enteignet, hat das Gebäude jahrelang als Jugendherberge gedient und befindet sich nun in Privatbesitz.

Oberoderwitz, alte Bauernscheune

Sie zeigt sich hervorragend erhalten und fügt sich gut in das Gesamtbild am Anfang einer bergaufwärts führenden Allee ein.

Blick von Oberoderwitz zum Jeschken nach Nordböhmen

Gute Aussicht über das Zittauer Gebirge bis ins Nachbarland

Oberoderwitz, Ausflugsgaststätte Birkmühle

Auf der Anhöhe über Oberoderwitz gelegen, können die Besucher außer essen und trinken auch noch die alte Mühle besichtigen.

Oberoderwitz, die Birkmühle

Die weithin sichtbare Mühle stammt vom Beginn des 19. Jahrhunderts.

Blick von Oberoderwitz zum Kottmar

Er ist 583 Meter hoch und nennt eine der drei Spreequellen sein Eigen.

Oberoderwitz, ein Umgebindehaus

Immer wieder schön zu sehen und ganz typisch für die Oberlausitz

Der Bahnhof in Zittau

Er befindet sich nördlich der Altstadt. Von hier gibt es Verbindungen mit der Bahn nach Dresden, Görlitz, Cottbus, Seifhennersdorf und nach Reichenberg (Liberec) auf der tschechischen Seite. Rechts im Bild ist der Bahnhof der Schmalspurbahn erkennbar, die Richtung Zittauer Gebirge verkehrt. Ihre Endstationen sind Oybin und Jonsdorf. Am Bahnhof Bertsdorf teilt sich die Strecke.

Zittau, Adolf Kindscher

Eines der letzten ganz alten Häuser in der Bahnhofstraße. Direkt daneben hat die Adventgemeinde eine Kirche.


Zittau, Blick vom Markt zur Johanniskirche

Auf der Turmspitze gibt es auch eine Aussichtsplattform.

Zittau, das Rathaus

Es befindet sich an der Ostseite vom Markt und wurde 1845 eingeweiht.

Durchgang im Rathaus

Zittau, Ausgrabungen auf dem Markt

Im Zuge der Bauarbeiten auf dem Markt wird auch der Untergrund aufgebaggert und untersucht. Dabei kamen im Mai 2014 die Reste des Kopfsteinpflasters aus der Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt ans Tageslicht. 


Zittau, Rolandbrunnen am Markt


Zittau, Straßenzüge in der Altstadt

Die Reichenberger Straße

Innere Weberstraße

Zittau, Fleischbänke

Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Es handelt sich um eine frühe Form einer Ladenpassage. 


Zittau, Künstlerviertel

Wohnblocks aus DDR-Zeiten wurden hier auf künstlerische Art umgestaltet. 

So ist das Wohnen gleich noch angenehmer und es herrscht eine aufgelockerte Atmosphäre. Ansprechende Farben, Bemalungen, Skulpturen und Ornamente verzieren die Wände.


Zittau, die mittelalterliche Klosterkirche

Ein Sakralbau mit rund 800 Jahren Geschichte

Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Südseite

Portugal - das Land, die Leute und seine Geschichte

Das Land am Atlantischen Ozean weist in seiner Entwicklung eine abwechslungsreiche Geschichte auf, die mit der restlichen Iberischen Halbinsel einiges gemeinsam hat.

Santuário de Fátima

Vorgeschichte

Ab 2000 v. Chr. wanderten die nordafrikanischen Iberer ein. Später siedelten sich die Phönizier an, deren Herkunft im nördlichen Israel und südlichem Libanon lag, und setzten an der Mündung des Tejo den Grundstein für das spätere Lissabon. Griechen gründeten zahlreiche Kolonien, zeitgleich wanderten auf der Iberischen Halbinsel Kelten ein. Die Vermischung der Kelten und der ursprünglichen Bevölkerung führte zur Bildung der Keltiberer. Hiervon sonderte sich der Stamm der Lusitanier ab und wurde im Westen sesshaft. Von ihnen kommt der römische Name Portugals. Später errichteten die Karthager Stützpunkte in Portugal.

Ponta da Piedade bei Lagos

Um Christi Geburt bis Staatsgründung

Lusitania wurde von Cäsars Truppen befriedet und blieb bis zur Völkerwanderungszeit rund 500 Jahre römisch. Es umfasste das heutige Portugal und Teile des östlich angrenzenden Spaniens. Ab 400 n. Chr. besiedelten eine Reihe germanischer Stämme das Land, wie die Sueben, die sich in Nordwestspanien und Nordportugal lange hielten. Auch Westgoten und Vandalen gründeten Königreiche, und von letzteren leitet sich der Name der spanischen Nachbarprovinz (V)Andalusien ab.

In Silves stehen die Kathedrale und eine maurische Burg dicht beieinander

Mit der Eroberung durch die Mauren im Jahre 711 wurde das Kalifat von Cordoba gebildet, zu dem auch Portugal gehörte. Die Rückeroberung, örtlich Reconquista genannt, begann im Zuge der Einnahme Coimbras durch König Fernando I. von Kastilien und Léon im Jahre 1064. Diese Grafschaft erhielt den Namen Portucale, der später auf den heutigen Staat ausgedehnt wurde. Der erste portugiesische König wurde Ritter Heinrich von Burgund. 1250 war die Reconquista mit der Eroberung der Algarve abgeschlossen. In Folge verlegte man die Hauptstadt von Coimbra nach Lissabon. So wie die Landesgrenzen damals gezogen wurden, sind sie, bis auf kleine Abweichungen, noch heute. Portugal ist daher einer der ältesten Staaten der Welt.

Fischkutter vor dem Forte de São João do Arade

Seemacht und Kolonialzeit

Die guten wirtschaftlichen Bedingungen und die gesicherte Existenz des Landes setzten den Grundstein für Portugal als spätere Kolonialmacht. Heinrich der Seefahrer begründete eine Schule für Weltumsegler in Sagres und organisierte von dort aus seine Entdeckungsreisen. So gelangte man nach Madeira, zu den Azoren, den Kapverdischen Inseln und zum Senegal. Später kamen Schiffsladungen mit Sklaven in Europa an, wobei Lagos an der Algarve eine wichtige Rolle im Menschenhandel einnahm. Vasco da Gama entdeckte schließlich einen Seeweg nach Kalkutta, und so wurden hier Niederlassungen gegründet. Mit der Entdeckung Brasiliens um 1500 baute Portugal seine Macht wesentlich aus, christianisierte die dortige Bevölkerung und siedelte eigene Leute an, die große Vorkommen an Edelmetallen fanden und das Mutterland reich und berühmt machten. Nach einer großen Zeit erklärte sich Brasilien 1822 für unabhängig.

Wilder Atlantik bei Praia da Rocha

Das moderne Portugal

1910 wurde der König entmachtet und Portugal zur Republik. 1926 kam das Militär durch einen Putsch an die Macht, wo mit António de Oliveira Salazar bis 1968 ein faschistischer Herrscher das Land praktisch allein regierte. Nach der Neutralität im Zweiten Weltkrieg wurde Portugal 1949 Mitglied der NATO. 1961 brach ein Kolonialkrieg aus. Salazars Nachfolger, Marcello Caetano, regierte das Land ähnlich diktatorisch, bis es 1974 zur "Nelkenrevolution" und damit zum Ende der Diktatur kam. Es folgte die Unabhängigkeit aller Kolonien bis auf Macao. Seit 1986 ist Portugal Mitglied der EG. 1998 fand in Lissabon die Weltausstellung EXPO statt. 1999 verabschiedete sich Macao von Portugal und fiel an China. 2004 wurde der Portugiese Barroso zum Präsidenten der Kommission der Europäischen Union ernannt.