Alentejo

Eine dünn besiedelte, aber höchst abwechslungsreiche Landschaft. Das Alentejo ist die flächenmäßig größte Region von Portugal, aber auch eine sehr arme. Im Westen grenzt sie an das Meer und an die Region Lissabon, wo auch die aufstrebenden Gebiete liegen. Hier suchen sich die jungen Leute Arbeit, während die Älteren auf den Dörfern zurückbleiben und ein sehr einfaches Leben führen.

Landschaft im Alentejo

Das Alentejo ist noch sehr landwirtschaftlich geprägt. Im Unterschied zur Algarve gibt es nicht viel Tourismus. Verlassene Gehöfte stehen allerorts herum. Manchmal werden sie von Aussteigern aus dem restlichen Europa gekauft, die hier das wahre, ursprüngliche Leben suchen. In der sonnenverwöhnten Region gedeihen Orangen, Zitronen, Oliven und Mandeln prächtig. Während die Sommer sehr heiß und trocken sind, wird die Gegend im Winter wieder etwas grüner, wenn es mehr regnet.

Die größte Stadt ist Évora mit rund 50.000 Einwohnern. Sie ist als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt und weist noch römischen Baubestand auf, wie die Stadtmauer und den Dianatempel, der sich auf einem Hügel am Rande der Altstadt erhebt. In Évora gibt es auch eine für Portugal bedeutende Universität.

Durch das Alentejo führt die Autobahn 2, die eine Fortsetzung der A 13 bildet und den Norden Portugals und die Region Lissabon mit der Algarve verbindet. Sie ist wie alle anderen Autobahnen mautpflichtig.  Wichtig ist auch die Autobahn 6, die die Region Lissabon mit Évora und der spanischen Grenze verbindet. Der übrige Verkehr befindet sich weitgehend auf Landstraßen und Verbindungsstraßen.

 Fahrt über den Tejo in der Nähe von Lissabon

Wunderbares Abendlicht