Inneres der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar

Die Stadtkirche trägt auch den Namen Herderkirche, benannt nach dem Theologen Johann Gottfried Herder, der hier um 1800 herum Superintendent war.

Der Andachtsraum

Der Lutherschrein von Veit Thim aus dem 16. Jahrhundert. Das dreiteilige Gemälde ist auch als Luther-Triptychon bekannt. Dargestellt ist der Reformator Martin Luther als Mönch, Magister und Junker Jörg.

An dem Altarbild arbeiteten Lucas Cranach der Ältere und sein gleichnamiger Sohn der Jüngere von 1552 bis 1555. Das Doppelgrab im Vordergrund besteht aus Sandstein. Es ist die Grabstätte von Herzog Johann Friedrich I. (geboren 1503 in Torgau) und seiner Gemahlin Sibylle von Jülich-Cleve-Berg (geboren 1512 in Düsseldorf), beide 1554 in Weimar gestorben. 

Blick zur Kirchenorgel. Sie wurde im Jahr 2000 mit Elementen einer historischen Orgel gebaut.

Mittelalterliches Fresko, bei Bauarbeiten freigelegt